Montag, 16. April 2012

Schildkröten im Kino und in Comics: Sammys Abenteuer und die Teenage Mutant Ninja Turtles

Kinofilm: Sammys Abenteuer

Ein Beispiel für einen Schildkrötenfilm ist „Sammys Abenteuer – Die Suche nach der geheimen Passage“. Es ist ein Kinderfilm, welcher am 28. Oktober 2010 erschienen ist. Die Laufzeit des Films beträgt eine Stunde und 28 Minuten. 
Sammy (l.) und sein Schildkrötenfreund Ray (r.) aus: Sammys Abenteuer - Bildquelle: kinderfilmwelt.de
Der Film handelt von der Meeresschildkröte Sammy, die grade geschlüpft, sich selbst und die kleine Meeresschildkröte Shelly vor einer Möwe rettet. Shelly und Sammy verlieren sich darauf jedoch wieder in dem unendlichen Blau des Ozeans. Natürlich macht Sammy sich sofort auf die Suche nach seiner neuen Freundin Shelly. Auf der Suche lernt Sammy Ray, eine verrückte kleine Schildkröte, die Krake Slim und die Katze Fluffy kennen. Zusammen begeben sie sich auf eine sehr abenteuerlustige Reise..
Comicreihe: Teenage Mutant Ninja Turtles 

Eine Schildkrötencomicserie ist die der Teenage Mutant Ninja Turtles, auch TMNT gennant, und sie erscheint seit 1984. Erfunden wurde die Comicserie von Kevin Eastman und Peter Laird. Sie planten eine Parodie auf die in den 1980ern sehr beliebten Comicserien, wie beispielsweiseSpiderman",  „X-Men“ und „Daredevil“, und entwickelten eine Geschichte, die von vier mutierten Riesenschildkröten handelt, welche von einer mutierten Ratte in der Kampfkunst gelehrt werden. Die erste Geschichte wurde begeistert angenommen und somit entwickelten die beiden Zeichner neue Ideen, die über eine bloße Parodie hinausgingen. Die vier Ninja-Turtles besitzen die Vornamen der vier italienischen Renaissancekünstler Leonardo (da Vinci), Michelangelo (Buonarotti), Raffael (Santi) und Donatello (Donato di Niccoló di Betto Bardi). Aufbauend auf die erfolgreichen Comicserien gibt es bisher 2 Zeichentrickserien und einen komplett computeranimierten Kinofilm. Die erste Zeichentrickserie lief von 1987 bis 1996 in zehn Staffeln. Zwischen 2003 und 2009 lief die zweite Zeichentrickserie in sieben Staffeln und zudem ein 2007 veröffentlichter computeranimierte Kinofilm. 
Teenage Mutant Ninja Turtles Kinofilm-Poster 2007 - Bildquelle: binarymoon.co.uk

Der Comic handelt von den vier mutierten Schildkröten, die in der New Yorker Kanalisation leben und von der mutierten Ratte „Meister Splinter“ in der Kampfkunst Ninjutsu gelehrt werden. Dabei übernimmt der Meister eine Erzieher-, Mentor- und Vaterrolle für die vier Teenager-Schildkröten. Jeder der vier Schildkröten besitzt einen bestimmten Charakterzug. Leonardo, auch Leo, ist der ruhige Anführer und Donatello, mit Spitznamen Donny, ist das Köpfchen der vier. Michelangelo, auch Mikey, ist der Komiker und Raffael, mit Spitznamen Raff, ist ein aggressiver Rebell. Zudem unterscheiden die Schildkröten sich durch ihre jeweiligen Waffen, auf die sie sich spezialisiert haben, sowie durch die Farben ihrer Gesichtsmasken. Der Anführer Leonardo besitzt eine blaue Gesichtsmaske und kämpft mit zwei Schwertern, auch Katanas genannt, und Donatello mit seiner violetten Gesichtsmaske kämpft mit einem Schlagstock, welcher auch Bō genannt wird. Raffaels Gesichtsmaske ist rot und er kämpft mit zwei Hand-Dreizacke, die Sai genannt werden, und Michelangelo kämpft mit Nunchaku und trägt eine orange Gesichtsmaske. Die Hauptnahrung der Teenage Mutant Ninja Turtles besteht aus Pizza. Zur Oberflächen halten sie nur Kontakt mit April O`Neil, einer Reporterin, und Casey Joney, einem Vigilanten mit Eishockeymaske. Der Erzfeind der Schildkröten ist Shredder, der böse Anführer der Foot-Gang, auch Ninjaclan der Foot genant. Da ie Comicserie mittlerweile seit über vier Jahrzehnten besteht, haben sich die Schildkröten extrem weiterentwickelt. So sind sie inzwischen keine Teenager mehr sondern um die dreißig Jahre alt, haben mehr Kampftechniken erlent und besitzen einen aggressiveren Humor. Zudem sind ihre Freunde April O´Neil und Casey Jones miteinander verheiratet und haben zusammen eine Tochter.

Sonntag, 8. April 2012

Reptilien: Beschreibung, Merkmale, Allgemeine Infos


Das Wort Reptilien stammt aus dem Lateinischen, denn reptilis auf Latein bedeutet „kriechend“ und somit sind Reptilien Kriechtiere. Sie bilden eine Übergangsklasse zwischen den niederen Wirbeltieren, den Anamnia, deren Embryonen nicht von einer Embryonalhülle umgeben sind und somit meist an Wasser gebunden sind, und den höheren Wirbeltieren, den Amnioten, deren Embryonen von einer Embryonalhülle umgeben sind und in ihrer Entwicklung somit unabhängig vom Wasser sind. Zu den Hauptmerkmalen der Reptilien gehören ein Schwanz, eine Haut aus Hornschuppen und vier Beine. Bei manchen Echsen und besonders bei Schlangen haben sich die Beine im Laufe der Evolution zurückgebildet. Reptilien atmen mit Hilfe einer Lunge. Manche Reptilien sind Eierleger, also ovipar, andere gebären lebende Jungtiere, sind demnach vivipar und wiederum andere brüten ihre Eier im Mutterleib aus und die Jungtiere schlüpfen dann noch im Mutterleib, sind also ovovivipar. Im Gegensatz zu den Amphibien durchlaufen Reptilien kein Larvenstadium. Reptilien regulieren ihre Körpertemperatur durch ihr Verhalten, sie baden in der Sonne oder verstecken sich in Höhlen oder Felsspalten um ihre Körpertemperatur zu verändern. Die Forschung der Reptilien hat ihre eigene Wissenschaft und diese nennt man Herpetologie, was dem Griechischen „kriechendes Etwas“ entspricht. Die Zucht und die Pflege der Reptilien nennt man Terrarisitk, was dem Lateinischen „zu Lande“ entspricht. Reptilien stammen von den Dinosauriern und den Pterosauriern, also den Flugsauriern, ab und somit gelten sie ,wie auch die Vögel zu den noch heute lebenden Vertretern der Dinosauriern. Die Reptilien lassen sich in 11 Unterarten einteilen. Zunächst wären da die Schildkröten, wissenschaftlich auch testudines genannt, und die Brückenechsen, sphenodontidae. Die dritte Unterart bilden die Schuppenkriechtiere, welche wissenschaftlich squamata heißen und die Vierte wird durch die Schlangenschleichen, dibamidae, gebildet. Nummer fünf sind die Leguanartigen, die iguania, und Nummer sechs bilden die Geckoartigen, auch gekkota. Eine weitere Unterart bilden die Skinkartigen, auch scincomorpha, und die Doppelschleichen, die amphisbaenia. Nummer neun wird durch die Schleichenartigen, die anguimorpha, gebildet und die vorletzte Unterart bilden die Schlangen, auch serpentes. Die elfte und letzte Unterart wird duch die Krokodile, die crocodylia, dargestellt.

Hier finden Sie Kleinanzeigen zum Thema Reptilien. 
Ebenfalls finden Sie hier diverse Ratgeber zum Thema Terraristik.

Samstag, 7. April 2012

28. Internationale Reptilienbörse in Dortmund

Am Ostermontag, dem 09.04.2012, findet von 11:00-16:00 Uhr in Dortmund die 28. Internationale Reptilienbörse statt. Auf der Reptilienbörse finden Sie unter Anderem Reptilien, wie Schlangen, Schildkröten und Echsen, Amphibien, wie Frösche sowie Spinnen und Insekten. Ebenso ist es auf der Börse möglich Terrarien, Pflanzen, Terraristikzubehör, Futtertiere und Reptilien- und Terraristik-Literatur zu erwerben. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 6€ und Kinder bis 12 Jahre zahlen 2€ Eintritt. Der Veranstaltungsort der Reptilienbörse befindet sich im Burgweg 16-22 in der Fredenbaumhalle 1 in 44145 Dortmund. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Reptilienbörse vom Dortmunder Hauptbahnhof aus mit der U41 Richtung "Brechten und Brambauer" über die Haltestelle "Fredenbaum" zu erreichen. Die beiden nächsten Internationalen Reptilienbörsen werden zum Einen am Sonntag, dem 01.07.2012, und zum Anderen am Mittwoch, dem 03.10.2012 und Tag der Deutschen Einheit, ebenfalls am selben Ort von 11:00-16:00 Uhr stattfinden. Anfahrtsskizzen und weitere Infos finden Sie hier, auf der offiziellen Webseite der Reptilienbörse.


Montag, 2. April 2012

Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne oder auch Bombardierspinne – eine der gefährlicheren und berühmtesten Spinnen überhaupt



Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne ist durch viele Medienauftritte und durch das Mitwirken in einigen Hollywoodfilmen die berühmteste Vogelspinne der Erde. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Brachypelma smithi, doch man kennt sie häufiger unter dem Namen Bombardierspinne. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich, wie der Name schon vermuten lässt, in Mexiko. Sie lebt häufig in Trockenwäldern oder Trockensavannen und sie baut ihre Höhle an Hängen oder unter Steinen. 
Mexikanische Rotknie-Vogelspinne im Terrarium Bildquelle: markt.de

Dadurch, dass die Bombardierspinne eine Art Filmstar wurde, häuften sich die Wünsche einzelner Menschen, sich dieses Tier auch zu Hause zu halten. Aus diesem Grund wurden in den 1980er Jahren vermehrt Mexikanische Rotknie-Vogelspinnen gefangen und als Haustiere verkauft. Viele dieser Spinnen starben in der Haustierhaltung, aus dem einfachen Grund, dass ihre Halter nahezu nichts über ihre Bedürfnisse wussten. Mitte der 1980er Jahre gab es in einigen Teilen Mexikos keine Rotknie-Vogelspinnen mehr, weshalb die Bombardierspinne sofort unter Artenschutz gestellt wurde. Somit war die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne die erste Vogelspinne, die unter Artenschutz gestellt wurde. Mittlerweile gibt es so viele Nachzuchten von Tieren aus Terrarienhaltung, dass keine Spinnen mehr aus der freien Natur gefangen werden müssen. Trotzdem sind die Rotknie-Vogelspinnen weiterhin vom Aussterben bedroht, da nun ihr natürlicher Lebensraum durch neu zu bebauende Gebiete gefährdet ist. Die Bombardierspinne erreicht eine Größe von circa 8 cm und ihr Prosoma, also ihr Vorderkörper ist deutlich abgegrenzt von ihrem Abdomen, ihrem Hinterkörper. Am schwarz gefärbten und hellbraunumrandeten Prosoma befinden sich die acht schwarzen Beine, die acht Augen und die schwarzen Cheliceren, die Beißwerkeuge der Spinne. Ihren Namen Rotknie-Vogelspinne erhielt die Spinne durch den Umstand, dass ihr viertes Beinglied, also ihr Knie, eine rot-orangefarbene Färbung aufweist. Am ebenfalls schwarzen Abdomen lassen sich die vier Spinnwarzen erkennen und auf der Bauchseite liegen die Lungeneingänge und die Geschlechtsöffnung. Zudem besitzt das Abdomen einige längere orangefarbene und rötliche Haare. Am Abdomen befinden sich auch die Brennhaare, welche eine Besonderheit der Bombardierspinne sind. Ihren Namen Bombardierspinne erhielt sie durch ihr Verteidigungsverhalten. Denn wenn sie sich angegriffen fühlt oder wenn sie gereizt wird, dann streift sie ihre hinteren Laufbeine über ihren Hinterleib und bombardiert so die locker sitzenden Brennhaare von ihrem Hinterkörper auf ihren Angreifer. Die Brennhaare führen zu Entzündungen der Schleimhäute und zu einem starken Juckreiz auf der Haut. Durch jede Häutung bilden sich wieder neue Brennhaare. Bis die Spinnen sich jedoch gehäutet haben, kann man eine stattgefundene Bombardierung daran erkennen, dass eine Stelle des Abdomens, an der sich normalerweise Brennhaare befinden, nun sehr kahl ausschaut. Die Spinne bombardiert ihre Angreifer nicht nur, wenn sie arg bedrängt wird, dann schnellt sie auch nach vorn und beißt ihren Angreifer. Dies kann für einen Menschen sehr schmerzvoll sein, jedoch wirkt ihr Gift nicht schlimmer, als der Stich einer Wespe. Zur natürlichen Nahrung der Bombardierspinne zählen Insekten, andere Spinnen, kleine Echsen und kleine Nagetiere wie kleinere Mäuse. Sie schreckt auch nicht davor zurück, eigene Artgenossen zu vertilgen. Zunächst wird das Beutetier gefangen und anschließend von der Mexikanische Rotknie-Vogelspinne in einen sogenannten Fressteppich eingewebt. Die Beute wird mit den Cheliceren festgehalten und die Spinne dreht sich im Kreis während sie mit ihren Spinnwarzen auf den Boden tippt und somit einen Bodenbelag webt. Auf diesem wird die Beute abgelegt. Im Anschluss injiziert die Spinne ihr Gift in die Beute, welche sich dann von Innen verflüssigt und dann von der Rotknie-Vogelspinne ausgesaugt wird. Von dem Beutetier bleibt nur noch eine leere Hülle übrig. Wie bereits gesagt, ist die Bombardierspinne ein sehr beliebtes Terrarientier. 
Bombardierspinne Bildquelle: markt.de

Natürlich spielt ihr schönes Aussehen eine weitere Rolle, weshalb sie so gern in Terrarien gehalten wird. Positiv ist ebenfalls, dass die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne sehr geduldig ist und dem Halter selbst kleinere Haltungsfehler nicht übelnimmt. Man sollte sich jedoch vor einer Anschaffung darüber im Klaren sein, dass man für diesen Pflegling für eine lange Zeit Verantwortlich ist, da einige Exemplare bis zu 30 Jahre alt werden können. Für die Haltung einer Bombardierspinne sollte man mindestens ein Terrarium mit einer Länge von 0,3m, einer Breite von 0,3 m und einer Höhe von 0,3 m besitzen. Da die Bombardierspinne gerne gräbt sollte man mindestens eine 10 cm hohe Schicht Bodengrund als Unterlage schaffen. Besonders gut eignet sich dafür spezielle Terrarienerde. Das Terrarium sollte jedoch nicht mehr als 20 cm höher als der Bodengrund sein, da die Spinne sich sonst stark verletzen kann, wenn sie das Terrarium hochklettern und dann von der oberen Kante hinunterfallen sollte. Man sollte die Terrarienerde trocken halten und eine Ecke einmal in der Woche anfeuchten. Als Unterschlupf empfiehlt es sich, eine halbe Korkröhre in das Terrarium zu legen. Am Tage sollte im Terrarium eine Temperatur von 24-27°C herrschen und nachts sollte die Temperatur zwischen 20 und 24°C liegen. Als Futtertiere eignen sich besonders Heuschrecken und für adulte Bombardierspinnen eignen sich selbst kleine Mäuse.

Montag, 26. März 2012

Snake - ein Videospielklassiker


Snake ist ja das englische Wort für Schlange und gleichzeitig ist es der Name eines Videospielklassikers und insbesondere eines Handyspielklassikers, bei dem man eine Schlange durch ein Spielfeld steuert und Futter aufsammeln soll. Die Schlange wird mit jedem Stückchen Futter länger. Steuert man die Schlange an eine Wand und berührt somit eines der Spielfeldränder oder berührt man den eigenen Schwanz der Schlange, führt dies zum Tod der Schlange und dem Ende der Spielrunde.
Snake Spiel           Bildquelle: static.gutschein-codes.de

Eine bekannte Snakeversion hieß Nibbles und war eins der Standardspiele von Microsoft in den frühen 1990er Jahren und somit auf fast jedem PC verfügbar. Heute findet man das Spiel eher auf vielen Mobiltelefonen. Besonders die Nokia-Modelle der 1990er Generation hatten Snake spielbereit installiert. Natürlich gab es mit der Zeit auch neuere Versionen des Spiels für Handys, welche gegenüber Snake eine bessere Grafik sowie verschiedenste Spielmodi bieten, die etwas höhere Anforderungen an den Spieler stellen. Ebenso gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade. Man kann die Geschwindigkeit der Schlange erhöhen, man kann das Spielfeld auch zu einem Labyrinth machen und um das Spiel zu vereinfachen kann man auch einstellen, dass man die Schlange durch die Spielfeldränder steuern kann und somit nur durch Berührung des Schwanzes die Spielrunde beenden kann. Mittlerweile ist Snake ebenfalls als Android- und iPhone-App unter dem Namen "Snake ´97" erschienen, allerdings in der Optik stark an das ganz alte Spiel auf den Nokia Handys angelehnt.


Witzig:
Man kann Snake auch in Youtube-Videos spielen. Das Spiel lässt sich durch Drücken der Pfeiltasten nach links und oben, bzw. unten für mindestens 2 Sekunden aktivieren. Es lässt sich bei laufenden Videos und bei pausierten Videos spielen. Zudem spielt es auch keine Rolle, ob man sich das Video im Vollbildmodus anguckt oder im Fenstermodus.

Zu Weiteren Blogbeiträgen über Videospiele gelangen Sie hier.

Samstag, 24. März 2012

„Faszination Spinnen“ - Vogelspinnen, Skorpione und Schwarze Witwen Ausstellung in Frankfurt am Main


Für alle Spinnenfreunde und die, die es werden wollen, gibt es momentan im Senckenberg Naturmuseum in Frankfurt am Main die Ausstellung "Faszination Spinnen". Diese kann man noch bis zum 3. Juni 2012 besuchen.

Die Ausstellung zeigt mehr als 30 Vogelspinnenarten, Schwarze Witwen und selbst einige Skorpione. Besonderes Augenmerk wurde von den Ausstellern auf die große Farbenvielfalt der Spinnenarten gelegt. Die Spinnenarten kommen aus nahezu allen Teilen der Erde, denn es sind Arten aus Amerika, Afrika, Asien und Australien vertreten. All die Tiere lassen sich in etwa 40 Terrarien von den Besuchern der Ausstellung betrachten. Als besonderes Highlight der Ausstellung gilt die größte Vogelspinne der Welt, theraphosa blondi, die bis zu 30 cm groß werden kann. Einer der ausgestellten Skorpione ist der schwarzglänzende Kaiserskorpion pandinus imperator.

Mehr über Spinnen erfahren sie in diesem Blogbeitrag hier.

Samstag, 3. März 2012

Tag des Artenschutzes - heute zum 03. März 2012

Der heutige „Tag des Artenschutzes“ erinnert an die Unterzeichnung des internationalen Washingtoner Artenschutzübereinkommen (kurz CITES: Convention on International Trade in Endangered Species of Wild Fauna and Flora). Das internationale Abkommen, auch von Deutschland unterzeichnet, soll wildlebende Arten von Tieren und Pflanzen vor dem Aussterben schützen.

Die gesamte Artenvielfalt der Flora und Fauna wird von Forschern auf 10 bis 20 Mio. Arten geschätzt. Leider geht seit einigen Jahren die Artenvielfalt dramatisch zurück: Jährlich sterben schätzungsweise 1000 mal mehr Tierarten aus als es unter natürlichen Bedingungen der Evolution nötig wäre. Von den heimischen Tierarten in Deutschland stehen bereits ca. 35 Prozent, von den Pflanzenarten 26 Prozent akut auf der roten Liste als bestandsgefährdet. Die rote Liste wird in einem Turnus von 10 Jahren vom Bundesamt für Naturschutz (BfN) überarbeitet und veröffentlicht.

CITES Zertifikat - Muster
Das Ziel des Artenschutzes ist es, die Vielfalt an Pflanzen und Tieren in der freien Wildbahn zu bewahren. Um dies zu erreichen müssen Lebensräume geschützt werden. Auch der Handel mit bedrohten Reptilien und Amphibien muss kontrolliert erfolgen - mehr dazu, wie Sie über Kleinanzeigen für Terraristik Reptilien und Amphibien verantwortungsvoll kaufen bzw. verkaufen können, hier im Artenschutz Ratgeber. Auch markt.de arbeitet mit CITES-Zertifikaten, die die Herkunft und Zucht von seltenen Tierarten belegen. Zum Beispiel sind diese Zertifikate für Griechische Landschildkröten - hier ein Portrait - Pflicht für Kleinanzeigen.