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Montag, 20. Februar 2012

Spinnen: Beschreibung und Einluss auf den Menschen - Arachnophobie, Spider-Man und Radioaktiver Spinnennetzfund

Spinnen

Jeder kennt Spinnen und jeder hat in seinem Leben schon Dutzende von ihnen gesehen. Im Garten, im Keller, im Treppenhaus, auf dem Dachboden oder auch in weniger häufig genutzten Ecken. Viele ekeln sich vor Spinnen, manche haben eine krankhafte Angst vor ihnen. Allerdings gilt das zu einem sehr großen Teil nur für die Menschen, die in westlichen Industrieländern aufgewachsen sind. Es gibt fast 43.000 Webspinnenarten in über 100 Familien und von denen können weniger als 15 Arten gefährlich für den Menschen werden. In der Gesellschaft anderer Länder herrscht kaum Ekel oder Angst vor Spinnen. In vielen Ländern werden sie geduldet, gelten als Delikatesse oder werden in Form von Gottheiten verehrt. In vielen asiatischen Ländern werden sie in der Nähe von Menschen geduldet, sind sogar erwünscht, da sie viele störende Insekten einfach fressen. In einigen Ländern werden größere Spinnenarten gesammelt und dann frittiert, um frisch als Delikatesse verkauft zu werden. Im Westen Afrikas gibt es eine hohe Gottheit in Form einer Spinne. Der Name dieser Gottheit ist Anansi und sie gilt als Regen- und Wettergott, als Erfinder des Ackerbaus und als Ursprung von Wissen und Klugheit. Spinnen besitzen acht Beine. Der Kopf und die Brust bilden ein Stück, das Prosoma und der meist größere Hinterleib, das Abdomen. Vorne am Kopf befinden sich weitere besondere Gliedmaßen, die Kieferklauen, auch Cheliceren gennant. Sie sind ein Werkzeug, um Beutetiere zu greifen. An der Spitze dieser Cheliceren befindet sich eine einklappbare Klaue, an der sich eine Giftdrüse befindet. Wird nun ein Beutetier mit den Cheliceren ergriffen, klappt sich die Klaue aus, fügt dem Beutetier eine Wunde zu und in diese Wunde läuft das Gift aus der Giftdrüse. Spinnen besitzen ebenfalls noch Kiefertaster, die auch Pedipalpen genannt werden. Bei den weiblichen Exemplaren sehen sie aus wie verkürzte Beine, bei den männlichen Exemplaren befindet sich an ihrer Spitze das Begattungsorgan. Die meisten Spinnen besitzen acht Punktaugen, manche auch nur sechs. Die Augen sind von Art zu Art unterschiedlich angeordnet. Die vorderen Mittelaugen sind die Hauptaugen. Sie befinden sich auf der Oberseite des Prosoma und sie lassen sich durch Muskeln seitlich verschieben, wodurch sich das Sichtfeld erweitern lässt. Bei sechsäugigen Spinnen fehlen die vorderen Mittelaugen. Sie besitzen nur die drei kleineren Augenpaare, die man auch Nebenaugen nennt. Trotz des großen Sichtfeldes und der vielen Augen können nur einige Spinnenfamilien Formen erkennen. Spinnen verfügen über acht Beine und sie setzen sich aus vier Paar Laufbeinen am Prosoma zusammen. An ihnen befindet sich ein wichtiges Sinnesorgan. Diese Sinnesorgane nennen sich Trichobothrien oder auch Becherhaare. Sie sind ein wichtiges Tastsinnesorgan, mit dem sie durch Schwingungen in der Luft oder des Bodens sogar ihre Beute im Netz oder in ihrer Nähe ausmachen können. Das Abdomen ist mit Hilfe eines dünnen Stiels mit dem Prosoma verbunden. An der Unterseite des Abdomen befindet sich die Geschlechtsöffnung und seitlich davon die Stigmen. Stigmen sind Spaltöffnungen der Lungensäckchen, womit die Spinne atmet. Am Ende des Hinterleibes befindet sich der After und je nach Art wird dieser von vier, bzw. sechs Spinnwarzen umgeben. Aus den Spinnwarzen treten Absonderungen der Spinndrüsen hervor. Diese Absonderungen bestehen aus einem Sekret mit hohem Proteinanteil, welches an der Luft sehr schnell zu einem Spinnfaden aushärtet. Dieser Faden wird dann mit den Mittelklauen der Füße, welche sich an Ende der Beine befinden verarbeitet. Meist wird daraus ein Netz gewebt. Männliche Spinnen sind generell meist kleiner als die weiblichen Spinnen und ihr Hinterleib ist ebenfalls kleiner als der Hinterleib der Weibchen. Junge Spinnen häuten sich, um zu wachsen. Um geschlechtsreif zu werden, müssen sich die Spinnen je nach Art öfter und weniger oft häuten. Wenn eine Spinne bereit zum Häuten ist, zieht sie sich meist in ihren Schlupfwinkel zurück und wird nichts mehr essen. Zudem bekommen ihre Beine eine dunklere Färbung und das Abdomen zieht sich etwas zurück, wodurch der Stiel zwischen Prosoma und Abdomen sichtbar wird. Spinnenarten, die Netze bauen, lassen sich mit den Hinterbeinen an einem dicken Häutungsfaden hängen, um sich zu häuten. Größere Spinnenarten und besonders die Vogelspinnen legen sich zur Häutung auf den Rücken.
 
Bildquelle: markt.de
Dann klappt sich der Rückenschild ab, als wäre er ein Deckel und der Herzschlag beschleunigt sich stark. Dadurch steigt der Druck innerhalb der Haut auf das Doppelte. Normalerweise hält die Haut sogar das 5-fache des Drucks aus,  aber bei der Häutung wurde sie von innen bereits teilweise abgebaut und somit geschwächt. Als nächstes wird die alte Haut irgendwann dem Druck nachgeben und an den seitlichen Rändern aufplatzen. Die Risse führen sich bis zum Hinterleib fort und die Spinnenwarzen befestigen einen Faden an der alten Haut. Anschließend kann sich die Spinne aus der alten Haut herablassen. Beim Herablassen zieht die Spinne dann auch ihre Beine aus der alten Haut. Alle Glieder sind noch schlaff und beginnen langsam auszuhärten. Während dem Aushärten bewegt sich die Spinne ohne Pause, damit die Gelenke nicht mit aushärten. Webspinnen ernähren sich durch ihre Beutetiere, die meist Insekten sind. Nach dem Töten durch ihr Gift, injizieren die Spinnen einen enzymhaltigen Saft in das Beutetier, welcher das Opfer innerlich auflöst. Anschließend wird das nunmehr nur noch aus einer Hülle mit flüssigem Inneren bestehende Beutetier ausgesaugt, bis nur noch eine leere Hülle übrig bleibt. Nahezu alle Webspinnen leben an Land. Einige Spinnenarten jagen auf der Wasseroberfläche und nur die Wasserspinne Argyroneta aquatica lebt im Wasser. Spinnen dienen Vögeln, Amphibien, Reptilien und Fledermäusen als Futter. Spinnen besitzen ein Gift.  Es gibt Neurotoxine, Gifte, die sich auf das Nervensystem auswirken und Toxine, die zellzerstörend wirken. Allerdings sind die Gifte meist nicht dazu gedacht, die Beutetiere zu töten, sondern vielmehr die Beutetiere als lebender Vorrat zu konservieren. In Mitteleuropa gibt es nur wenige Spinnen, die wegen ihrer Größe in der Lage sind, die Haut eines Menschen zu durchdringen.


Arachnophobie

Arachnophobie ist die krankhafte Angst vor Spinnen. Das Wort setzt sich aus den beiden griechischen Wörtern arachne und phobos zusammen. Arachne bedeutet Spinne und phobos Angst. Wörtlich übersetzt ist die Arachnophobie also Spinnenangst oder die Angst vor Spinnen. Würde es aber keine Spinnen geben, würde die Anzahl an Mückenstichen im Sommer ins Unermessliche steigen und die Massen an Insekten würden auf allen Feldern und in allen Gärten alles Grün wegfressen. Spinnen sind natürliche Insektizide. Sie fressen eine Vielzahl an Insekten und sind dem Menschen auf diese Weise eine Hilfe. 
Bildquelle: markt.de
Trotz allem sind viele Menschen von Arachnophobie betroffen. Diese Arachnophobie ist jedoch mehr als unbegründet, da nur zwei der heimischen Spinnenarten überhaupt in der Lage sind, einem Menschen einen schmerzhaften Biss zuzufügen. Zudem sind Zusammentreffen mit der Wasserspinne und der Dornfingerspinne eher unwahrscheinlich, da sie beide sehr seltene Spinnenarten sind. Wird man jedoch von ihnen gebissen, kann man den Schmerz in etwa mit einem Bienenstich vergleichen. Ein besonders schlimmes Erlebnis mit einer Spinne kann zu einer Arachnophobie führen. Eine Weitere Möglichkeit ist, durch die Vorbildrolle der Eltern oder anderen wichtigen Bezugspersonen, als Kind dazu verleitet zu werden, sich vor Spinnen extrem zu fürchten, wenn beispielsweise eines der Elternteile beim Anblick von Spinnen stark negativ reagieren oder sich sehr stark fürchten. Dadurch  wird dem kleinen Kind schon beigebracht, dass man sich vor Spinnen fürchten muss. Jedoch ist meist nie nur ein Fall alleine dafür der Grund, eine Arachnophobie auszubilden. Meist kommt es zu Arachnophobien, wenn mehrere Gründe zusammenkommen. Mittlerweile gibt es auch Ärzte und Experten, die Betroffenen helfen können, sich von der Angst vor Spinnen zu befreien. Dafür muss der Betroffene jedoch bereit dafür sein, Spinnen besser kennenzulernen, zu wissen, wie sie leben und wie sie sich anfühlen. Dies trägt dazu bei, die Angst vor Spinnen zu verringern oder sogar abzulegen. Da Bekanntes weniger oder keine Angst aufkommen lässt als Unbekanntes.


Spider-Man

Spider-Man ist eine Comicfigur und ebenfalls eine Comicreihe von Marvel Comics. Die Erfinder sind Stan Lee und Steve Ditko. Der erste Auftritt von Spider-Man war in dem Comic „Amazing Fantasy“ Nr.15, im August 1962. Spider-Man war seit seiner Einführung der erfolgreichste Charakter der Marvel-Superhelden in Deutschland. Spider-Man ist ein Superheld mit besonderen Fähigkeiten.
Bildquelle: userserve-ak.last.fm
Auf der anderen Seite ist er, Peter Parker, Waisenkind und wächst bei seinem Onkel Ben und seiner Tante May auf. Peter Parker ist ein unbeliebter und schüchterner Nerd, der in der Schule durchgehend gehänselt und verspottet wird. Er ist interessiert in Naturwissenschaften und trägt eine Brille. Während eines Schulausfluges in ein Forschungsinstitut wird er von einer radioaktiven Spinne gebissen und entwickelt daraufhin Fähigkeiten, die ihn von allen anderen unterscheiden. Peter wird über Nacht viel stärker, schneller und wendiger als vorher. Zudem kann er Wände hochklettern und besitzt den „Spinnensinn“, einen siebten Sinn, der ihm ermöglicht Gefahr zu wittern. Peter entwickelt Netzsprüher und Netzflüssigkeit, die ihm ermöglicht, durch Wolkenkratzerschluchten zu schwingen oder auch Verbrecher einzuspinnen. Anfangs wird Peter Parker zu der „Spinne“ um bei einem Wrestlingkampf schnelles Geld zu verdienen. Dabei wird er Zeuge eines Diebstahls, hält den Dieb jedoch nicht auf. Später erfährt Peter dann, dass dieser Dieb seinen Onkel Ben ermordet hat. Er begibt sich als Spider-Man auf die Suche nach dem Dieb und erinnert sich an die Weisheit seines Onkels: „Aus großer Kraft folgt große Verantwortung“. Er beschließt, als Spider-Man Verbrecher zu bekämpfen. Spider-Man versucht der Polizei und dem Gesetz eine Hilfe zu sein, wird aber selbst oft für kriminell gehalten. Zudem startet der Zeitungsverleger des Daily Bugle J. Jonah Jameson eine negative Kampagne gegen Spider-Man. Peter Parker arbeitet jedoch selbst als freier Fotograf für J. Jonah Jameson und verdient Geld damit, ihm exklusive Fotos von Spider-Man zu liefern. Die Comicserie über Spider-Man beschäftigt sich meist mit dem großen Verantwortungssinn von Peter Parker, da dieser ihn mehr noch, als seine Superkräfte zum Superhelden macht. Zunächst wohnt Peter bei seiner Tante May. Nach seinem Schulabschluss zieht er mit seinem Freund Harry Osborn zusammen und besucht eine Universität. Harry Osborn ist der Sohn des Grünen Kobolds. Dieser ist einer der Erzfeinde von Spider-Man. Peter Parker lernt Gwen Stacy an der Universität kennen und liebenm bis der Grüne Kobold sie von einer Brücke wirft und sie stirbt. Eine Zeit später heiratet Parker seine langjährige Freundin Mary Jane Watson, auch MJ genannt. Peter führt ein Doppelleben, welches ihre Beziehung stark belastet. Mit der Zeit erlebt Peter Parker als Spider-Man viele Weitere Rückschläge und Kämpfe mit anderen Erzfeinden. Eine weitere Comicreihe „Spider-Man 2099“  handelt von einem komplett neuen Spider-Man in der Zukunft. Diese Comicreihe ist jedoch nur in den USA erschienen.

Mittlerweile gibt es drei Spider-Man Filme und ein vierter wird dieses Jahr im Juli erscheinen.
Der erste Film „Spider-Man“ ist im Jahre 2002 erschienen. Er handelt von dem nerdigen New Yorker Schüler Peter Parker (Tobey Maguire), der durch den Biss einer radioaktiven Spinne stärker, schneller und mit spinnenähnlichen Fähigkeiten ausgestattet wird. 
Bildquelle: cineclub.de

Peter arbeitet bei der Zeitung Daily Bugle als freier Fotograf. Er gewinnt die Gunst bei dem Mädchen seiner Träume, Mary Jane Watson (Kirsten Dunst) und muss als der Superheld Spider-Man seinen Erzfeind, den Green Goblin bekämpfen, da er die Stadt bedroht. Der Green Goblin ist die böse Seite des Wissenschaftlers Norman Osborn (Willem Dafoe), welcher ebenfalls durch einen unglücklichen Zufall zu dem Green Goblin wird.



Der zweite Film „Spider-Man 2“ ist im Jahre 2004 erschienen. Er baut auf dem ersten Teil auf und  handelt wiederum von Peter Parker (Tobey Maguire), der als Spider-Man und nun gefeierten Superheld auf einen neuen Feind trifft. Dieser ist Doktor Octopus (Alfred Molina), ein Wissenschaftler mit vier mächtigen Tentakeln. Peter arbeitet immernoch beim Daily Bugle als freier Fotograf. Parkers Freundin Mary Jane (Kirsten Dunst) arbeitet nun als Schauspielerin und ist mit Peters bestem Freund Harry Osborn (James Franco) zusammen. Harry Osborn ist der Sohn von Norman Osborn (Willem Dafoe) und er hasst Spider-Man dafür, dass er seinen Vater getötet haben soll. Peter Parker ringt mit sich selbst, sein Doppelleben als Spider-Man aufzugeben und Mary Jane die Wahrheit zu sagen.

Der dritte Film „Spider-Man 3“ ist im Jahre 2007 erschienen. Er baut auf den beiden ersten Filmen auf und handelt davon, dass die Menschheit von einer mysteriösen und außeridischen schwarzen Substanz bedroht wird, die alle Menschen, die damit in Berührung kommen, dazu bringt sich nur noch von ihren bösesten Gedanken leiten zu lassen.
Bildquelle: iwatchstuff.com
Peter Parker (Tobey Maguire) als Spider-Man will die Ausbreitung der Substanz verhindern, doch sein Privatleben holt ihn ein. Seine Freundin Mary Jane (Kirsten Dunst) trennt sich von ihm und Harry Osborn (James Franco), als neuer Green Goblin, will sich mehr denn je an Peter rächen. Zur gleichen Zeit taucht der Sandmann (Thomas Haden Church), einer der fiesesten Feinde Spider-Mans in New York auf und treibt sein Unwesen. Sein größter Konkurrent beim Daily Bugle, Eddie Brock (Topher Grace), lässt sich auf die schwarze mysteriöse Substanz ein und wird zu Venom, einem weiteren, gefürchteten Gegner Spider-Mans.


Am 3. Juli 2012 wird ein vierter Spider-Man-Film erscheinen. Er erscheint unter dem Namen „The Amazing Spider-Man“ und schließt sich nicht am dritten Film an, sondern ist eine Neuverfilmung des ersten Teils. Er erzählt die Geschichte davon, wie Peter Parker (Andrew Garfield) zu Spider-Man wird. Erstmals wird ein Spider-Man-Film auch in 3D im Kino zu sehen sein. 
Bildquelle: hdwallpapers.in
Peter Parker ist ein Außenseiter an einer High School. Als er noch ein sehr kleiner Junge war, wurde er von seinen Eltern verlassen und lebt seitdem bei seinem Onkel Ben (Martin Sheen) und seiner Tante May (Sally Field). Er versucht nun herauszufinden, wer er ist und wie er zu dem wurde, der er nun ist. Peter ist mit Gwen Stacy (Emma Stone), seiner ersten Liebe, zusammen. Eines Tages findet Peter eine geheimnisvolle Mappe seines Vaters Richard (Campbell Scott), in welcher das Verschwinden seiner Eltern näher beschrieben wird. Peter Parker hakt der Sache nach und er folgt den Spuren in das Labor von Dr. Curt Connors (Rhys Ifans), welcher früher der Partner von Peters Vater war. Später wird Peter Parker durch einen Spinnenbiss zu Spider-Man und Conners mutiert zu einem Weiteren Gegner von Spider-Man, Lizard. Beide geraten aneinander und Peter trifft Entscheidungen, die sein Leben und seinen weiteren Werdegang als Held prägen werden.


Radioaktive Spinnennetze (Quelle : The Sun )

Normalerweise kann in Atommülllagern kaum etwas überleben. Besonders nicht, wenn es sich bei diesem Atommüll um hoch angereichertes Uran handelt, wie in dem Lager in South Carolina. Und genau dort haben Arbeiter nun weiße Fadennetze gefunden, wie man sie noch nie zuvor auf der Erde gesehen hat. Wissenschaftler des Savannah River National Labors untersuchen den Fund, da man nun vermutet, dass es sich um die Netze einer mutierten Spinne handelt. Es gibt strahlungsresistente Lebewesen, die in einer durch nukleare Strahlung verseuchten Umgebung aufhalten überleben können. Diese wären auch in der Lage, zu einem neuen Lebewesen mutieren. Es könnte sich aber auch um eine Spinne handeln, die auf Grund der atomaren Strahlung mutiert sei und nun strahlungsresistente Eigenschaften besäße.Will Callicott, ein Sprecher des Savanna River National Labors sagte gegenüber der Britischen Sun zu dem Fund: „Whatever it is, it doesn't appear to be causing any damage“ - „Was auch immer es ist, es macht nicht den Anschein, als würde es Schaden anrichten“. Für die Wissenschaftler war jedoch die erste Stichprobe zu gering, um sich definitv Klarheit zu verschaffen. Die Behörden setzen nun alles daran, einen größeren Fund der neuen Art machen zu können. Hört sich in etwa so an, wie die Vorgeschichte der Spider-Man-Comics und Filme. Da müssen die Arbeiter nun aufpassen, dass sie nicht von dieser radioaktiven Spinne gebissen werden oder man hört bald schon in den Nachrichten von einem richtigen Spider-Man. Der Fund dieser Spinnennetze zeigt auf alle Fälle jedoch, dass das Leben immer einen Weg findet, unabhängig von den verschiedensten Umständen.

Sonntag, 5. Februar 2012

Die giftigsten Schlangen der Welt: Diamantklapperschlange, Grüne Buschviper, Schwarze Mamba, Afrikanische Speikobra, Monokelkobra, Inland-Taipan, Duboi's Seeschlange - Beschreibung Portrait und Tipps zur Ersten Hilfe

Die im Folgenden genannten Schlangen gehören zu den gefährlichsten und giftigsten Tieren der Welt. Durch ihr Gift können ihre Opfer in kürzester Zeit den Tod finden. Auch wenn die Opfer meist schnell den Tod finden, das Sterben und die letzten Augenblicke verlaufen meist jedoch sehr sehr schmerzhaft und qualvoll. Obwohl die unterschiedlichen Schlangen an Land oder im Meer leben, klein oder groß sind. Eine Eigenschaft haben sie alle gemeinsam: Um ihre Opfer zu töten, reichen meist nur wenige hundertstel Gramms von ihrem Gift aus.

Die giftigsten Schlangen der Welt

Diamantklapperschlange

Die Diamantklapperschlange gehört zu den giftigsten Schlangen der Welt. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Crotalus adamanteus. Ebenfalls bekannt sind sie unter dem Namen Texasklapperschlange. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich im Südosten der USA, genau genommen erstreckt er sich von North Carolina bis nach Mississippi. Bevorzugt werden von ihnen Steppen, trockene Kiefernwälder und Ausläufer von Wüsten. Allerdings wurden sie auch öfters im offenen Meer gefunden und auf vielen vorgelagerten Inseln, da sie auch gute Schwimmer sind. Diamantklapperschlangen erreichen eine Körperlänge von durchschnittlich 1,5 m. Selten werden sie sogar über 2 m lang. Sie besitzen eine graue Färbung mit deutlichen dunkelbraunen rautenförmigen Zeichnungen auf ihrer Rückseite. Diese Rauten erinnern an Diamanten, weshalb die Schlange zu ihrem Namen kam. Ihr Kopf ist ebenfalls dunkelbraun befärbt und besitzt auf beiden Seiten jeweils über und unter dem Auge ein heller Streifen verläuft. Am Ende ihres Schwanzes besitzt die Diamantklapperschlange eine für Klapperschlangen typische Schwanzrassel.

Bildquelle: wikipedia.org
Sie sind lebendgebärend mit 10 bis 12 Jungtieren pro Geburt. Nach der Geburt sind die Jungtiere knapp 20 cm lang. Diamantklapperschlangen sind dämmerungsaktiv und nachtaktiv. Sie finden ihre Beutetiere durch ihr Grubenorgan. Ein Grubenorgan ist ein Sinnesorgan, welches eine Wahrnehmung von Infrarotstrahlung ermöglicht und somit den Schlangen ein präzises und räumliches Wärmebild liefert. Es besitzt den Namen durch die Stelle an der es liegt, in der Grube zischen den Augen und dem Maul und es sieht aus wie ein zweites Nasenlochpaar. Diamantklapperschlangen besitzen zwei lange Giftzähne, welche genau wie Injektionsnadeln innen hohl sind und somit Gift in das Opfer leiten können. Da die Diamantklapperschlange die größte Klapperschlange ist, besitzt sie auch eine größere Menge an Gift als andere Arten. Ihr Gift zählt zu den Hämotoxinen, d.h. es greift die roten Blutkörperchen (Hämoglobin) an und zerstört diese. Zudem wird das Gewebe an der Bissstelle zerstört. Behandelt man einen Biss nicht oder nicht richtig, kann ein Biss bis zum Tod führen. Die Diamantklapperschlange ist auch der Grund für die meisten Giftschlangenbisse in komplett Nordamerika. Da es immer wieder Leute gibt, die Diamantklapperschlangen als Haustiere in Terrarien halten, gibt es auch besonders dafür ein Gegengift, welches im Falle eines Bisses eingesetzt werden kann.

Grüne Buschviper

Die Grüne Buschviper ist ebenfalls eines der giftigsten Reptilien der Welt. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Atheris squamiger. Sie erreichen eine durchschnittliche Körperlänge von etwa 50 cm und die Männchen sind normalerweise etwas kleiner als die weiblichen Exemplare. Ihre Rückenseite ist meist grün gefärbt und kann dabei alle Grüntöne abdecken. Vereinzelt wurden auch schon bläulich, rötlich, gelblich oder gräulich gefärbte Exemplare gefunden. Die Bauchseite ist hellgrün und kann schwarz gesprenkelt sein. Der Kopf der Buschviper ist breit, flach, dreieckig und deutlich vom sonst schlanken Körper abgesetzt. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich in Afrika südlich der Sahara. Besonders gerne lebt die Buschviper in tropischen Waldgebieten, also Regenwäldern. Die Grüne Buschviper zählt zu den auf Bäumen lebenden Schlangen und ist nachtaktiv. Tagsüber döst sie in den oberen Baumschichten und wärmt sich in der Sonne. Bei Störungen ist sie sehr aufmerksam und schnell und bei drohender Gefahr beißt sie schnell und kräftig zu.

Bildquelle: naturfotografen-forum.de
Ihre Nahrung besteht besonders aus kleinen Säugetieren, wie Mäuse und ausgewachsene Buschvipern fressen auch kleine Vögel, Eidechsen und kleinere Schlangen. Jungschlangen fressen zudem häufiger als ausgewachsene Schlangen. Ihr Jagdverhalten sieht so aus, dass sie an einem Ast hängend den Boden absucht oder darauf lauert, dass Beutetiere an ihnen vorbeilaufen. Buschvipern trinken in der gleichen Haltung, indem sich Wasser auf ihrem hängenden Körper niederschlägt und dann zum Kopf fließt. Das Gift der Buschviper ist ebenfalls ein Hämotoxin und zerstört die roten Blutkörperchen. Ebenfalls beinhaltet das Gift Proteine, die die Blutgerinnung unterbinden und durch die Gewebezerstörung innere Blutungen verusachen. Des Weiteren wird das Nervensystem angegriffen und dadurch das Opfer gelähmt.

Schwarze Mamba

Die Schwarze Mamba ist die größte, schnellste, giftigste und gefährlichste Schlange Afrikas. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Dendroaspis polylepis. Ihr Name ist allerdings verwirrend, da ihr Körper nicht schwarz ist. Der Name „Schwarze“ Mamba kommt daher, da der Mund blauschwarz gefärbt ist, was man sieht, wenn sie beim Angriff ihr Maul aufreißt. Besonders gefährlich für den Menschen ist die Schwarze Mamba, da sie sich auf der Jagd auf Ästen aufhält und somit von oben   in dem Schulter-, Kopf- und Nackenbereich zubeißt. Sie erreicht eine durchschnittliche Länge von 2,5 m und Einzelexemplare werden bis über 4 m lang. Die Rückenseite der Schlange ist olivbraun bis schwarzbraun gefärbt. Die Bauchseite ist weißlich bis hellbraun. Ihr Kopf ist lang und sargförmig mit großen Augen. Vorwiegend lebt die Schlange auf dem Boden aber bei der Futterjagd auch auf Bäumen. 
Bildquelle: sunbird-images.com

Als Verstecke dienen der Schwarzen Mamba verlassene Nagetier- und Termitenbauten. Die Schlange ist tagaktiv und auch dämmerungsaktiv und ihre Nahrung besteht aus Nagetieren, Vögeln und Fledermäusen. Wird die Schwarze Mamba bedroht, beißt sie schnell und bis zu 12mal hintereinander kräftig zu. Zudem kann sie ihre Halsrippen spreizen und dadurch ihren Hals wie Kobras abflachen und verbreitern. Schwarze Mambas können sich bis zu der Hälfte ihrer Körperlänge aufrichten. Sie kann sich mit 13 km/h fortbewegen und kurzzeitig eine Höchstgeschwindigkeit von ca. 24 km/h erreichen. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich in Afrika. Sie lebt im trockenen Buschland, in Savannenwäldern und in flussnahen Wäldern. Durch ihre Färbung ist die Schwarze Mamba im Buschwerk nahezu unsichtbar. Sollte man einer Schwarzen Mamba begegnen, sollte man sofort ruhig stehen bleiben und ganz vorsichtig zurückgehen. Das Gift der Schwarzen Mamba ist ein Neurotoxin, d.h. es greift die Nerven an. Es führt zu einem Verkrampfen der Muskulatur und bis zu dem Erliegen der Atmung. Die ersten Symptome nach einem Biss ist ein hängendes Augenlid, eine verwaschene Sprache, starker Schweißausbruch, viel Speichel und ein starker Schmerz um die Bissstelle. Die anschließenden Symptome bestehen aus Lähmungen der Muskulatur, der Atemwege, einem sehr sehr hohen Puls und einem Zusammenbruch des Herzkreislaufsystems. Zudem besteht das Gift der Schwarzen Mamba auch aus Kardiotoxinen, was bedeutet, dass das Herz geschädigt wird. Wird der Biss nicht schnellstmöglich behandelt, tritt innerhalb von 20 Minuten der sichere Tod ein. Die Schwarze Mamba kann mit einem Biss bis zu 400 Milligramm Gift in die Bisswunde injizieren, wobei schon 15 bis 20 Milligramm für einen erwachsenen Menschen tödlich wirken kann und unter den schlimmsten Umständen innerhalb von 20 Minuten zum Tod führt. Es kann sehr schnell dazu kommen, dass Menschen und die Schwarze Mamba sich begegnen, da die Mamba sich oftmals in der Nähe von menschlichen Siedlungen aufhält und sie ihren Ruheplatz gerne im Dachstuhl bewohnter Häuser sucht. Sie wird zwar oft als scheu beschrieben, jedoch ist sie viel aggressiver als eine Menge anderer Giftschlangen.

Afrikanische Speikobra

Die Afrikanische Speikobra gehört auch zu den giftigsten Schlangen der Welt. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Naja nigricollis. Der Name "Speikobra" kommt daher, dass sie in der Lage ist, ihr Gift auch zu speien. Im Durchschnitt erreichen sie eine Länge von knapp 1,2 bis 1,5 m. Sie können bis zu 20 Jahre alt werden. Der Körper ist vorwiegend schwarz gehalten, kann aber auch rot schimmern. Jungschlangen besitzen in der Regel eine schwarze Färbung.

Bildquelle: serengeti.org
Allerdings fehlt bei der Afrikanischen Speikobra die brillenähnliche Zeichnung am Nacken, die für Kobras typisch ist. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich im zentralen und südöstlichen Afrika und gehört zu den Trockenbewohnern. Sie lieben Savannen, lichte Wälder und trockene und steinige Orte. Zudem werden sie öfter in der Nähe von menschlichen Siedlungen gefunden und manchmal dringen sie während ihrer Nahrungssuche auch in Häuser ein. Sie sind dämmerungsaktiv und dadurch morgens und abends aktiv. Tagsüber, wenn es heiß ist, verstecken sie sich in hohlen Baumstämmen oder auch in Felsspalten und verlassenen Termitenhügeln. Ihre Nahrung besteht aus Vögeln, Echsen, Fischen, Nagetieren und auch anderen Schlangen. Die Schlange gehört zu den Lauerjägern. Sie greift ihre Beute schnell an, sobald es nah genug an ihr vorbeikommt. Ist das Beutetier dem Gift der Schlange erliegen, wird es von der Speikobra verschlungen. Ihre Beute erlegt sie mit einem Biss. Dabei injiziert die Speikobra ihr Gift durch ihre Giftzähne in ihr Opfer, was zu einer Lähmung und dann bis zum Herzstillstand führt. Das Gift besteht aus starken Neurotoxinen, die das Nervensystem angreifen. Dies kann beim Menschen ebenfalls bis zum Tod führen. Allerdings kann die Speikobra ihr Gift nicht nur durch einen Biss verteilen, sie kann es auch speien. Das Speien funktioniert dadurch, dass die Giftzähne am Ende scharf geknickt sind und nur eine sehr kleine Öffnung besitzen, wodurch die Giftzähne wie Drüsen funktionieren. Erwachsene Speikobras können ihr Gift bis zu 4 m weit speien. Das Speien des Giftes wird allerdings normalerweise nur als Verteidigung genutzt. Die Schlange versucht dabei gezielt die Augen der Feinde zu treffen. Ihr Gift besitzt besonders viel gewebezerstörende Stoffe und ist so aggressiv, dass es sogar bei Hautkontakt zu Schmerzen und Schwellungen führen kann. Kommt das Gift in die Augen, führt dies zu vorübergehender Blindheit, die manchmal auch auf Dauer anhält. Symptome sind Übelkeit und Erbrechen, Kopfschmerzen, Schwindel, Kreislaufstörungen und Krämpfe. Zudem können Lähmungen auftreten.

Monokelkobra

 Die Monokelkobra ist eine sehr giftige Schlange. Sie zählt aber auch zu der am häufigsten in Terrarien gehaltenen Kobraart. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Naja kaouthia. Ihren Namen erhielt die Monokelkobra durch ein monokelartiges Zeichen auf der Rückseite ihres Kopfes. Ihr Körper ist schlank und ihr Kopf setzt sich nur wenig vom Hals ab. Im Durchschnitt erreicht die Schlange eine Länge von knapp 1,3 m. Einige Individuen erreichen auch eine Länge von bis zu über 2 m. Die Schuppen ihrer Rückseite sind meist braun gefärbt und die Bauchschuppen besitzen eine gräulich-helle Färbung. Die Monokelkobra besitzt eine Hautfalte im Nacken, die sie zu einem Schild aufspreizen kann. Dabei wird auf der Rückenseite im Bereich des Nackenschildes ein monokelartiges Zeichen gebildet.
Bildquelle: tm-snakes.de

Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich in Südostasien. Dort bevorzugt sie tropische Wälder, Plantagen, Gärten und besonders Reisfelder. Die Schlange zählt zu den Bodenbewohnern und ist nachtaktiv. Tagsüber versteckt sie sich in hohlen Baumstämmen, Laubhaufen und verlassenen Termitenhügeln. Zu ihrer Nahrung zählen Frösche, Kleinsäuger, Vögel, Echsen und andere Schlangen. Sie werden durch das Gift eines Bisses getötet. Bei drohender Gefahr richtet die Monokelkobra ihren Vorderkörper auf und zeigt ihren Nackenschild. Die Giftzähne der Monokelkobra sind ziemlich kurz und sitzen vorne im Kiefer. Zudem ist die Schlange  auch in der Lage ihr Gift zu speien, allerdings geschieht dies eher selten. Ihr Gift greift das Nervensystem des Opfers an und zerstört dessen Gewebe. Wird man gebissen, dann kommt es zu starken Schmerzen und Schwellungen an der gebissenen Stelle und es bilden sich Blasen. Danach kommt es zu Lähmungen, Benommenheit und Erbrechen. Die Monokelkobra befindet sich häufig in der Nähe von Menschen und ist in ihrem natürlichen Lebensraum jedes Jahr für mehrere Todesfälle verantwortlich, da sie sich gerne auf Reisfeldern aufhält und auch während ihrer Futtersuche gerne in Häuser eindringt.

Inland-Taipan

Der Inland-Taipan ist die giftigste Schlange der Welt und ist in Australien beheimatet. 

Bildquelle: crazycreatures.org

Mehr Informationen zu dem Inland-Taipan gibt es in dem Blogartikel über das Dschungelcamp und Australiens Reptilien. 


Duboi's Seeschlange

 Die Dubois' Seeschlange ist die giftigste Seeschlange der Welt und gleichzeitig die drittgiftigste aller Schlangen der Welt. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Aipysurus duboisii. 
Bildquelle: deep-blue.npage.de

Allerdings gelten sie als beißfaul und nicht immer verabreichen sie bei einem Biss genug Gift um einen Menschen zu töten. Trotzdem kann jeder Biss tödlich sein. Zudem birgt ein Biss eine besondere Gefahr. Menschen spüren einen Biss der Seeschlange kaum und in der ersten Zeit ist die Bissstelle auf der Haut nicht auszumachen, da die Zähne sehr fein sind. Die Symptome sind ein trockener Hals, unbewegbare Zunge, Übelkeit, Lähmung der Arme und Beine, anschließend des Brustbereichs und am Ende der Atmung. Der Kampf mit dem Tod kann zwischen acht Stunden und 3 Tagen dauern, wenn es keine rechtzeitige Verabreichung des Gegengiftes gibt. Das besonders qualvolle an dem Todeskampf ist, dass man bis zum Ende bei vollem Bewusstsein bleibt. Für andere Menschen sieht es dabei aber so aus, als würde er schlafen.


Tipps zur Ersten Hilfe bei einem Giftschlangenbiss

Im Falle eines Bisses, sollte man sich wie folgt verhalten. Wird einem intensiv und sehr schnell geholfen, hat man gute Erfolgschancen, einen Biss zu überleben. Kommt jedoch Hilfe zu spät, oder wird nicht intensiv genug geholfen, dann sind die Chancen, einen Biss zu überleben, sehr sehr gering. Im Falle eines Bisses sollte man in jedem Fall Ruhe bewahren. Es empfiehlt sich, ein Beruhigungsmittel zu nehmen, um auch psychischer Unruhe entgegenzuwirken. Als nächstes sollte man das gebissene Gliedmaß ruhig stellen. Einen Arm sollte man in eine Schlinge legen und somit schonen, ein gebissenes Bein sollte man am Besten schienen und so ruhig stellen. Man sollte eine gebissene Person im besten Fall so transportieren, dass sie in der horizontalen ist, da so eine Ruhigstellung eher gewährleistet ist, als würde die Person aufrecht transportiert werden. Dann sollte man unbedingt darauf achten, ob man Symptome erkennen kann. Dazu zählen Veränderungen der Bissstelle oder Lähmungserscheinungen oder eine Augenstarre. Die gebissene Person sollte viel trinken. Dabei sollte nur zu Wasser oder Säften gegriffen werden, in keinem Fall alkoholische Getränke oder koffeinhaltige Getränke wie Cola oder Kaffee. Fängt die Atmung an schwächer zu werden, kann man mit Hilfe von Mund-zu-Mund-Beatmung das gefährdete Leben über eine Zeitspanne von mehreren Stunden verlängern, beziehungsweise erhalten. Man sollte nicht versuchen die Bissstelle auszusaugen, auszuschneiden oder auszubrennen, da dies aus medizinischer Sicht nicht sehr hilfreich ist und zudem zu vergrößerten Wunden führen kann, was der gebissenen Person zusätzliche Schmerzen zufügen würde. Des Weiteren sollte man eine Bisswunde nicht kühlen, da Gewebezerstörungen vermehrt auftreten können. Ebenso kann Kühlen der Wunde zu Durchblutungsstörungen führen. Eine helfende Maßnahme stellt ein Druckverband dar. Allerdings sind dies alles nur geringe Gegenmaßnahmen bei einem Giftschlangenbiss. Wirkliche Hilfe verspricht meist nur eine schnellstmögliche Behandlung mit einem Antiserum. Bekommt die gebissene Person das Antiserum nicht schnellstmöglich verabreicht, kann der Biss mit einer hohen Wahrscheinlichkeit zum Tod der gebissenen Person führen. Heutzutage gibt es glücklicherweise für fast jedes Gift jeder Giftschlange ein Antiserum. Jedoch ist natürlich nicht jeder Arzt oder jedes Krankenhaus der Welt mit jedem existierenden Antiserum ausgerüstet. Jedoch gibt es in den meisten Ländern Giftnotrufzentralen, welche innerhalb kürzester Zeit nahezu jedes Antiserum besorgen können, daher sollte man in jedem Fall eines Giftschlangenbisses an eine Giftnotrufzentrale wenden. Eine Weitere Maßnahme bei einem Schlangenbiss stellt eine künstliche Beatmung dar. Diese kann auch lebensrettend wirken, da die meisten Gifte den Atem lähmen und somit ein ersticken hervorrufen. Eine künstliche Beatmung nimmt der gebissenen Person das Risiko, durch eine Lähmung des Atemapparates zu Tode zu kommen, bis das geeignete Antiserum verabreicht werden kann.

Freitag, 16. Dezember 2011

Interessante Fakten über Schlangen

  • Schlangen können bis zu 24 Monate ohne Nahrung auskommen, denn sie können ihren Stoffwechsel stark verlangsamen.
  • Schlangen können nichts hören, aber Geräusche warhnehmen. Dies geschieht durch Vibrationen, die über den Boden wahrgenommen werden.
  • Schlangen in Flüssen oder Sümpfen werden nicht beißen, sie würden dadurch ertrinken.
  • Die giftigste Schlange hat genug Gift, um mit einem Biss mehr als 200000 Mäuse töten zu können.
  • Schlangen mit dem genetischen Defekt, mit 2 Köpfen geboren zu sein, haben ein Problem beim Essen, da beide Köpfe das Essen haben wollen.


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