Montag, 3. Juni 2013
Terrarium im Eigenbau - wie baue ich mein Terrarium?
Wer in die Terraristik einsteigen möchte und nicht zum Start ein teures Terrarium kaufen möchte, kann sich auch sein eigenes sehr günstig bauen. Auf markt.de gibt es jetzt den Ratgeber Terrarienbau: Selbst ist der Mann/die Frau – Terrarium in Eigenregie errichten, der in kleinen Schritten und mit vielen Tipps zum perfekten Heim für Reptilien und Amphibien führt. Viel Erfolg beim Basteln.
Freitag, 15. Februar 2013
Milbenbefall bei Schlangen - Tipps & erste Hilfe
Milbenbefall bei Schlangen – was tun?
Tipps zur ersten Hilfe bei Parasiten im Schlangenterrarium
Leider kommt es auch bei dem besten Schlangenhalter vor, dass seine Lieblinge von Milben geplagt werden. Sobald der Verdacht vorliegt, sollte gehandelt werden! Es ist sehr wichtig sofort Maßnahmen zur Bekämpfung der Parasiten einzuleiten, denn die Tiere werden durch den Blutverlust zunehmend geschwächt und können unter anderem schwere Entzündungen an den Augen und andere Krankheiten bekommen.Wie erkenne ich einen Milbenbefall im Terrarium?
Sofortmaßnahmen
- Räumen Sie zuerst das komplette Terrarium aus. Das Inventar muss aus dem Terrarium entfernt werden, außer Teile aus Plastik und anderen Materialien, in welchen die kleinen Parasiten sich nicht verkriechen können und die sich mit Wasser gut säubern lassen.
- Wenn das Terrarium mit Korkwänden o.ä. ausgestattet ist, müssen leider auch diese Materialien entfernt und entsorgt werden. Säubern Sie das Terrarium gründlich und legen Sie den Boden am besten mit Zeitung oder Küchenrolle aus, nun kann die Schlange wieder hinein gesetzt werden. Natürlich wäre die Unterbringung in einem Quarantänebecken die sicherste Lösung, jedoch ist dieses nicht immer vorhanden.
- Geben Sie dem Tier einen sauberen Behälter mit frischem Wasser, damit es erst einmal trinken kann. Danach empfiehlt es sich, der Schlange ein Ölbad anzurühren. Dazu benötigt man einen Behälter mit 30 Grad warmen Wasser und einen guten Schuss Olivenöl, alles gut umrühren und die Schlange nun für eine halbe Stunde hinein setzen. Dieses Ölbad bewirkt das Ersticken der Milben und ist als Erste-Hilfe-Maßnahme nur zu empfehlen.
- Verzichten Sie Ihrer Schlange zu Liebe vorerst auf selbst gekaufte „Anti-Milben-Präparate“ und kontaktieren Sie einen Tierarzt, welcher Ihnen ein wirkungsvolles Präparat geben wird und Ihnen die Anwendung und Wirkung des Mittels genau erklärt. Es ist sehr wichtig das Tier von einem Spezialisten untersuchen zu lassen, um eventuelle Erkrankungen auszuschließen bzw. zu behandeln
Dienstag, 28. August 2012
Diamant Teppichpython bei Augsburg abzugeben
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| Diamant Teppichpython abzugeben |
Dienstag, 26. Juni 2012
Die gefährlichste Schildkröte der Welt : Alligatorschildkröte oder auch Geierschildkröte - ein kleiner Dinosaurier
Die Alligatorschildkröte oder auch
Geierschildkröte ist die gefährlichste Schildkröte der Welt. Ihr
wissenschaftlicher Name lautet Macrochelys temminckii und sie ist die größte
Süßwasserschildkröte der Welt. Die Alligatorschildkröte erreicht eine
Panzerlänge von 70 und 80cm und kann bis zu 100kg schwer werden. Durch ihren
bräunlich grauen gehöckerten Rückenpanzer erinnert sie stark an einen kleinen
Dinosaurier. Den Namen Geierschildkröte erhielt sie durch ihren sehr kräftigen
und gekrümmten Kiefer in Hakenform. Der Schwanz der gefährlichsten Schildkröte
der Welt ist sehr lang, denn er kann bis zu 55cm lang werden und obwohl sie
Schwimmhäute zwischen ihren Krallen besitzt, kann sie trotzdem nicht gut schwimmen.
Dadurch hält sich die Alligatorschildkröte nahezu ausschließlich auf dem Grund
des jeweiligen Gewässers auf und bewegt sich dort auch von Stelle zu Stelle. Nur
zur Eiablage begeben sich die weiblichen Geierschildkröten aus dem Wasser.
Alligatorschildkröten können bis zu 45 Minuten lang am Stück Tauchen, bis sie
dann kurz Luft holen und direkt wieder unter Wasser verschwinden.
| mit Algen bewachsene Alligatorschildkröte Bildquelle: wikipedia.de |
Geierschildkröten sind in der Regel Einzelgänger. Zu ihrem Lebensraum zählen große
Süßgewässer mit sehr schlammigem Grund, wie beispielsweise Flüsse, Seen, Teiche
und Kanäle. Ihr Verbreitungsgebiet befindet sich im Südosten der Vereinigten
Staaten von Amerika und dort besonders in Gebieten in der Nähe des Mississippis.
Besonders gerne suchen sich die Alligatorschildkröten Stellen mit dichter
Uferbewachsung, die ihnen ausreichenden Schutz bietet. Die meiste Zeit liegt
die gefährlichste Schildkröte der Welt ruhig und im Schlamm eingegraben auf
einer Stelle und hält ihr Maul weit geöffnet. An der Zungenspitze befindet sich
ein kleines rosafarbenes Stückchen Zunge, das aussieht wie ein Regenwurm,
welches die Schildkröte durch Muskelbewegungen zappeln lassen kann. Dieses
dient als Köder für Fische, welche versuchen dieses Stückchen Zunge zu fressen.
Ist ein Fisch dann nah genug, schnappt die Alligatorschildkröte zu und saugt
dabei noch Wasser mit ein, weshalb der Fisch keine Fluchtmöglichkeit mehr hat.
Die Geierschildkröte schnappt ungefähr so schnell zu wie manche Schlangen.
Alligatorschildkröten ernähren sich überwiegend von Fischen, Fröschen sowie
Muscheln und sogar Aas. Zu ihrer Fortpflanzung lässt sich sagen, dass die
Geierschildkröten erst mit ca. 12 Jahren geschlechtsreif werden und dass ihre
Paarungszeit im Frühjahr beginnt.
Donnerstag, 21. Juni 2012
The Amazing Spiderman | Spinne gegen Echse
Viele Terraristik Fans werden demnächst im Kino einer großen Echse begegnen, denn im neuen Spiderman Film trifft Spiderman auf Dr. Connors, der sich nach einem Experiment in die unkontrollierbare Echse verwandelt. Lest hier alles über den Reboot der Spiderman-Reihe The Amazing Spiderman:
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| Kraushaarvogelspinne |Spinnen-Kleinanzeige |
Die Spinne im Kampf gegen die Echse im neuen Spiderman-Film.
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| Kronengecko | Echsen-Kleinanzeigen |
Freitag, 15. Juni 2012
Zwergchamäleons auf Madagaskar - winzig, gerade erst entdeckt und schon vom Aussterben bedroht
Die im Norden Madagaskars entdeckten
Zwergchamäleons mit dem wissenschaftlichen Namen Brookesia micra oder auch
Brookesia desperata und Brookesia tristis, sind inklusive Schwanz maximal drei
Zentimeter lang und schon jetzt vom Aussterben bedroht. Hinter dem
wissenschaftlichen Namen steckt eine besondere Botschaft, denn desperata
bedeutet verzweifelt und tristis bedeutet traurig. Mit diesen Namen will man
auf die starke Gefährdung der Chamäleons hinweisen. Aber nicht nur die Tiere
sind winzig, auch der natürliche Lebensraum, in dem sie leben, beträgt nur 50
Hektar. Diese Chamäleons sind so klein, dass sie eine der kleinsten
Reptilienarten der Welt darstellen. Die Zwergchamäleons besitzen eine
braungrüne Färbung und im Gegensatz zu vielen ihrer Artgenossen können sie
diese auch nicht verändern. Doch dies ist eher ein Vorteil für die kleinsten
Chamäleons, denn durch ihre Färbung fallen sie am Boden im Laub kaum auf. In
der Nacht schlafen sie auf Ästen in Bodennähe. Die Zwergchamäleons sind stark
vom Aussterben bedroht, da ihr Lebensraum
durch Abholzung zerstört wird, obwohl das von ihnen besiedelte Gebiet
offiziell unter Schutz steht.
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| Zwergchamäleon auf einem Streichholz Bildquelle: wikipedia.de |
Donnerstag, 14. Juni 2012
Fleischfressende Pflanzen im Terrarium – ein neuer Trend?
Normalerweise platziert man fleischfressende Pflanzen auf
der Fensterbank. Doch mittlerweile ist eine neue Art Trend entstanden, seine
fleischfressenden Pflanzen in einem Terrarium zu halten. Das Positive an der Terrarienhaltung von
fleischfressenden Pflanzen ist, dass man im Terrarium mit relativ einfachen
Mitteln genau die klimatischen
Verhältnisse schaffen kann, die perfekt für fleischfressende Pflanzen sind.
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| Fleischfressende Pflanze aus einer Kleinanzeige auf markt.de |
Bitte beachten: Niemals fleischfressende Pflanzen mit
Reptilien zusammen in einem Terrarium halten! Sind die Reptilien zu klein, bzw.
die Pflanzen zu groß, so kann es sein, dass die fleischfressenden Pflanzen die
Terrariumbewohner als Mahlzeit ansehen.
So nutzt man für den Bodengrund
zunächst gut gewaschenen Blähton als Drainageschicht, auf den eine dicke
Schicht ungedüngter Torf folgt, welcher
als Substrat dient. Dabei empfiehlt es
sich, ein bis zwei kleinere Rohre senkrecht miteinzuarbeiten, durch die später
der Torf von unten Wasser aufnehmen kann. Man sollte stets darauf achten, dass
der Torf fest angedrückt wird, damit beim Bewässern später nichts absackt. Als
nächstes sollte man sich entscheiden, falls noch nicht geschehen, welche Pflanze man überhaupt in
sein Terrarium pflanzen möchte. Dabei sollte man die wichtigen Faktoren: Größe
des Terrariums, Größe der Pflanze(n), Wüchsigkeit sowie die benötigten
klimatischen Verhältnisse, wie Temperatur und Feuchtigkeit berücksichtigen. Hat
man sich entschieden, so nimmt man die Pflanzen aus den Töpfen und pflanzt sie
in das dafür vorgesehene Terrarium ein.
Es empfiehlt sich eine passende Abdeckung als Deckel aufzusetzen, diese sollte
jedoch nicht luftdicht abschließen, da die Pflanzen sonst schnell anfangen zu
schimmeln. Es ist ebenfalls von Vorteil eine
Beleuchtung an den Abdeckungen anzubringen, da diese so für zusätzliches
Licht sorgt.
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Mittwoch, 13. Juni 2012
Pflanzen im Terrarium - Kunststoffpflanzen oder Echte?
Um ein Terrarium zu verschönern wird es oft bepflanzt.
Pflanzen lassen ein Terrarium nicht nur lebendiger und frischer aussehen, sie
können auch für die Reptilien, die darin leben, von Vorteil sein. Allerdings
gibt es beim Bepflanzen von Terrarien zwei Optionen. Entweder man verwendet
echte Pflanzen oder man verwendet „falsche“ Pflanzen aus Kunststoff. Jede
Variante hat seine Vor- und Nachteile. Kunststoffpflanzen benötigen keine
Pflege und sehen auf den ersten Blick aus, als wären sie echt. Echte Pflanzen
hingegen benötigen Pflege. Sie müssen gedüngt, gegossen und geschnitten werden.
Der Vorteil von echten Pflanzen ist jedoch, dass die Reptilien sie als
Zusatznahrung ansehen und echte Pflanzen normalerweise etwas schöner aussehen
als „falsche“. Natürlich muss man für jeden Typ von Terrarium die dazugehörigen
Pflanzentypen auswählen. Beispielsweise gibt es Regenwaldterrarien, in denen
eine sehr hohe Luftfeuchtigkeit herrscht und in denen es gemäßigt-warm ist,
oder Wüstenterrarien, in denen kaum Luftfeuchtigkeit herrscht und in denen es
sehr heiß ist. Daher sollte man bei der Auswahl der Pflanzen immer die
klimatischen Verhältnisse des Terrariums beachten. Hat man sich im Voraus schon
ausreichend über sein Reptil informiert, so weiß man, welche Pflanzen in dessen
natürlichem Lebensraum vorkommen. Wählt man diese aus so ist man meist auf der
sicheren Seite. Generell kann man sagen, dass sich Kakteen und Aloepflanzen
besonders für Terrarien mit trockenem Klima eignen und für Terrarien mit
feuchtem Klima eignen sich besonders kleine Palmen oder Farne. Natürlich muss
man immer darauf achten, dass man niemals für die Tiere giftige Pflanzen in ein
Terrarium setzt! Gelegentlich kommt es aber auch vor, dass die
Terrarienbewohner die echten Pflanzen bis auf das letzte Blatt abfressen. Dies
lässt ein Terrarium natürlich wieder weniger ästhetisch wirken und zudem sollte
man diese Pflanzen für einige Zeit aus dem Terrarium nehmen, damit sie die
Chance haben, sich zu erholen. Ebenfalls muss man darauf achten, dass echte
Pflanzen, die man in ein Terrarium setzen will, ungedüngt sind. Pflanzen, die
aus einem normalen Pflanzenladen stammen, sind fast alle künstlich gedüngt und
daher muss man sie, bevor man sie ins Terrarium setzt, erst ausspülen. Am
Besten geht dies, wenn man diese Pflanze etwa zwei Wochen, bevor man sie ins
Terrarium setzt, täglich in der Dusche absprüht. Zuletzt ist zu beachten, dass
alle Pflanzen, auf denen die Terrarienbewohner klettern könnten, stabil im
Terrarium befestigt werden, da die Tiere sich sonst verletzen könnten. Jedoch
sollte man sich immer darüber im Klaren sein, dass das Wohlergehen des Tieres
wichtiger ist, als die Optik des Terrariums.
Günstige Terrarienbepflanzung finden Sie hier.
Günstige Terrarienbepflanzung finden Sie hier.
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Mittwoch, 23. Mai 2012
Das Gift der Schlangen - Hilfe für die Medizin oder Gefahr für Menschen?
In diesem spannenden Video von ntv wird über die wissenschaftliche Nutzung des Schlangengifts berichtet.
Freitag, 4. Mai 2012
Fressverhalten und besondere Fähigkeiten von Schildkröten
Fressverhalten und Nahrung von Schildkröten
Schildkröten besitzen in ihrem Maul keine Zähne, sie besitzen Kieferleisten, die wie kräftige Schneidwerkzeuge wirken. Nahrung wird nicht gekaut, sie wird entweder unzerkleinert verschlungen oder die Schildkröten reißen mit ihrem Maul und mit Hilfe ihrer Vorderbeine Stücke ab. Schildkröten zählen zu den Omnivoren, den Allesfressern, jedoch sind viele Arten entweder starke Pflanzenfresser, also herbivor, oder starke Fleischfresser, also carnivore. Zudem wird für ihr großes Knochenskelett inklusive Knochenpanzer und für die Ausbildung der hartschaligen Eier Nahrung benötigt, die sehr viel Calcium liefert. Im Grunde fressen die verschiedenen Schildkrötenarten bevorzugt Blüten, Früchte, Algen und Wasserpflanzen, Insekten, Schnecken, Würmer, Seesterne, Krabben, Fische sowie Aas und Ausscheidungsprodukte von diversen Säugetieren. Manche Arten haben sich auf bestimmte Nahrung spezialisiert, so ernährt sich beispielsweise die Lederschildkröte nahezu ausschließlich von Quallen. Manche Schildkrötenarten haben ihre Anatomie im Laufe der Evolution an ihre speziellen Jagdmethoden angepasst. So wartet die Geierschildkröte mit offenem Maul solange, bis ein Fisch Interesse an einem wurmförmigen Etwas in ihrem Maul gefunden hat und ihr Maul dann blitzschnell zuschnappt. Die Fransenschildkröte liegt solange im Schlamm getarnt durch ihren Panzer, der mit Algen bewachsen ist und nahezu komplett mit ihrer Umgebung verschmolzen, bis sie durch plötzliches Öffnen ihres riesigen Maules ihre Beute einsaugt. Geschlechtsreife Weibchen und Männchen lassen sich dadurch Unterscheiden, dass die Kloake, die Ausscheidungsöffnung in der Schwanzwurzel, des Weibchens sich näher am Panzerrand befindet, als die des Männchen, die eher am Schwanzende liegt. Des Weiteren ist der Schwanz des Männchen häufig länger und direkt am Ansatz breiter, da dort der Penis liegt, der nur für den Geschlechtsakt ausgefahren wird. Zudem sind die Männchen meist etwas kleiner als die Weibchen.
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| Moschus-Schildkrötenbaby |
Besondere Fährigkeiten von Schildkröten
Neben dem hohen Schutz, den der Panzer bietet, hat er noch einen weiteren Vorteil. Dieser Vorteil besteht darin, dass der durch den Panzer größtenteils starre Körper unter Wasser zu einer höheren Geschwindigkeit führt. Zudem können Schildkröten sehr gut sehen, sind sogar in der Lage Farben besser zu unterscheiden als Menschen es können, da ihre Augen vier verschiedene Farbrezeptoren besitzen. Dadurch können sie einige Wellenlängen des Lichtes außerhalb des für den Menschen sichtbaren Bereichs, also leichte Infrarotstrahlung und leichte Ultraviolettstrahlung, wahrnehmen. Ihr Auge ist ebenfalls in der Lage, den Brechungswinkel von Wasser auszugleichen, wodurch Schildkröten ihre Feinde und ihre Nahrung im Wasser klar erkennen. Wissenschaftler haben beobachtet, dass die Geschwindigkeit von mit dem Auge beobachteter Bewegungen einen Einfluss auf die Reaktion zur Flucht der Schildkröte nimmt, denn Schildkröten, denen man sich schnell nähert fliehen weitaus schneller, als wenn man sich ihnen langsam nähert. Riechen können Schildkröten auch sehr gut. Die Geruchsrezeptoren von Schildkröten befinden sich im Rachenraum und sie riechen durch Kaubewegungen des Unterkiefers. So können sie Nahrung erkennen oder auch geeignete Erde, um ihre Eier zu vergraben. Schildkröten erkennen Geschlechtspartner am Geruch und im Wasser lebende Schildkrötenarten sind in der Lage unter Wasser über eine große Distanz einen Geschlechtspartner wahrzunehmen.Schildkröten können sich ihre Futterquellen und Fluchtwege merken und sie besitzen einen stark ausgeprägten Orientierungssinnder sich mit zunehmendem Lebensalter noch verstärkt. Schildkröten besitzen ebenfalls eine gute Schmerzempfindung, einen guten Sinn für Temperaturen und einen guten Gleichgewichtssinn. Sie geben meist kein Laut von sich. Nur in Schreckreaktionen stoßen sie Luft aus, indem sie schnell ihren Kopf zurückziehen. Dies erzeugt ein Fauchen. Bei der Paarung geben manche männliche Landschildkröten Pieplaute von sich und Weibchen geben diese manchmal bei Kämpfen mit anderen Weibchen um die besten Ablegeplätze für die Eier von sich. Wenn Landschildkröten Früchte und Schnecken zu hastig freissen, können sie für kurze Zeit einen Schluckauf bekommen, der auch ein schluckaufartiges Geräusch erzeugt. Meeresschildkröten haben eine einmalige Fortbewegungsweise entwickelt. Sie bewegen sich fort, indem sie ihre vorderen Gliedmaßen, die wie Flossen geformt sind, auf und ab schlagen. So erreichen sie schnell hohe Geschwindigkeiten unter Wasser, ohne viel Energie einzusetzen. Generell haben sich Schildköten an ihren jeweiligen Lebensraum angepasst. Arten, die nahe am Wasser leben besitzen meist Schwimmhäute an den hinteren Gliedmaßen. Schildkröten, die einen heißeren Lebensraum bewohnen, besitzen säulenförmige Beine, welche durch Hornschuppen einen guten Schutz gegen Austrocknung und gegen Verletzungen bieten.
Dienstag, 1. Mai 2012
Schildkröten und ihr Panzer: Beschreibung und Erklärung
Schildkrötenbilden eine Unterordnung der Reptilien und sie heißen mit wissenschaftlichem Namen testudinata, bzw. testudines. Früher nannte man sie chelonia. Zurzeit gibt es 313 Arten der Schildkröten. Im Laufe der Evolution haben sie sich den unterschiedlichsten Umgebungen angepasst.
Es gibt unter anderem Landschildkröten und Wasserschildkröten, Schildkröten, die in Wüsten leben und Schildkröten, die in Flüssen leben. Es gibt Riesenschildkröten und Lederschildkröten. Außerdem gibt es noch Weichschildkröten, Schlangenhalsschildkröten und Meeresschildkröten. Schildkröten zählen zu den wechselwarmen Reptilien und sie sind ovipar, sie legen Eier. Schildköten gab es schon auf unserer Erde, bevor die Dinosaurier sich überhaupt erst entwickelt haben. Zu ihren nächsten Verwandten gehören lustigerweise die Vögel und alle anderen Reptilienarten. Nur dadurch, dass Schildkröten in der Lage sind, sich nahezu jeder Umgebung anzupassen, war es ihnen möglich, immernoch nicht ausgestorben zu sein. Leider sind mittlerweile sehr viele Schildkrötenarten vom Aussterben bedroht, da der Mensch immer wieder Jagd auf sie gemacht hat. Trotzdem kann man, ausgenommen von den Polargebieten der Arktis und Antarktis, überall auf der Welt Schildkröten antreffen. In Deutschland ist nur eine einzige Schildkrötenart einheimisch und dies ist die Europäische Sumpfschildkröte, deren wissenschaftlicher Name Emys orbicularis orbicularis lautet.
Der Schildkrötenpanzer ist das, was die Schildkröten einzigartig macht, denn es gibt auf der Erde kein Wirbeltier, das einen vergleichbaren Körperbau aufweist. Dieser Panzer ist zusammengesetzt aus dem Carapax, dem Rückenpanzer, und dem Plastron, dem Bauchpanzer, welche zusammen die wichtigsten Organe und zudem die wichtigsten Körperpartien schützen. Der Schildkrötenpanzer lässt sich am Ehesten mit dem Exoskelett von Insekten vergleichen. Die tiefste Schicht des Panzers besteht aus Knochenplatten, die sich im Laufe der Evolution durch eine Verschmelzung der Rippen, des Schultergürtels und des Beckengürtels mit der Wirbelsäule entwickelt haben. Durch die Stabilität und die Festigkeit des Knochenpanzers musste sich die Atmung der Schildkröten im Laufe der Evolution ebenfalls anpassen. Sie atmen durch Bewegungen ihrer Arme und Beine unter Zuhilfenahme von starken Muskelpaketen, die die Atmung ebenfalls unterstützen. Über der massiven Knochenpanzerschicht kann sich entweder eine ledrige Hautschicht befinden oder eine Schicht aus Hornschilden, welche scuta genannt wird und aus Keratin besteht. Welche Schicht sich jedoch über dem Knochenpanzer befindet, ist je nach Schildkrötenart unterschiedlich. Wie die Hornschilde gefärbt sind, hängt von dem Lebensraum der jeweiligen Schildkröte ab, denn diese haben sich in ihrer Färbung im Laufe der Evolution häufig ihrem Lebensraum nahezu perfekt angepasst. Natürlich lassen sich die Hornschilde auch identifizieren und eingruppieren. Im Folgenden finden Sie eine allgemein gefasste Übersicht der Hornschild-Gruppen, die jedoch bei bestimmten Schildkrötenarten in ihrer Anzahl oder ihrem generellen Dasein abweichen können. Zunächst finden Sie die Gruppen des Carapax, welche von vorne nach hinten beschrieben werden. Als erster Hornschild findet sich ein Nackenschild, welcher auch Cervivale oder Nuchale genannt wird. Daran schließen sich die fünf Wirbelschilde, auch Vertebralia und die acht Rippenschilde, welche Pleuralia oder Costalia genannt werden, an. Die Wirbel- und Rippenschilde sind umgeben von den 24 Randschilden, auch Marginalia genannt. Zuletzt findet sich am hinteren Ende des Rückenpanzers noch ein Caudale, ein Schwanzschild. Die Hornschilde des Plastrons sind nicht von Randschilden umgeben. Sie werden ebenfalls von Kopfseite nach Schwanzseite der Schildkröte beschrieben. Zuerst sind zwei Kehlschilde, die Gularia, welche an die zwei Armschilde, die Humeralia, anschließen. Diesen folgen die zwei Axillaria, die Achselschilde, und zwei Pectoralia, Brustschilde. Anschließend findet man zwei Bauchschilde, die Abdominalia, und zwei Hüftschilde, die auch Inguinalia genannt werden. Zudem befinden sich noch zwei Beinschilde, die Femoralia, und zuletzt zwei Afterschilde, auch Analia genannt, im Bauchpanzer. Dadurch, dass der Hornpanzer und der Knochenpanzer nicht genau übereinander legen, sondern gegeneinander verschoben sind, erhöht sich die Stabilität des Panzers enorm. Natürlich unterscheiden sich die Panzer der einzelnen Schildkrötenarten voneinander und manche unterscheiden sich mehr von anderen, manche weniger. Manche Schildkrötenarten besitzen Höcker auf ihren Panzern, so zum Beispiel die Höckerschildkröten. Die Dosenschildkröte und einige andere Schildkröten sind in der Lage ihren Plastron durch eine Art Scharnier hochzuklappen und somit ihren Panzer komplett zu verschließen. Gelenkschildkröten besitzen eine ähnliche Fähigkeit, bei ihnen ist es jedoch ein Scharnier im Carapax, wodurch sie ihren Panzer verschließen können.
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| Wasserschildkröte auf Tauchgang in einem Aquaterrarium |
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Montag, 30. April 2012
Wissenswertes über Schildkröten
Natürlich gibt es im Themenbereich der Schildkröten viel Wissenswertes und viele interessante Fakten. Einige finden Sie im Folgenden. So ist die Lederschildkröte, mit wissenschaftlichem Namen Dermochelys coriacea, die größte Schildkröte. Sie ist ebenfalls die einzige Schildkröten, die keinen festen Knochenpanzer besitzt, sondern nur eine stromlinienförmige, ledrige und bewegliche Hülle. Zudem ist die Lederschildkröte auch die schnellste Schildkröte, denn sie kann eine Geschwindigkeit von bis zu 35 km/h erreichen. Die langsamste Schildkröte der Erde ist die Schildkröte der Gattung Gopherus. Sie kann eine Maximalgeschwindigkeit von bis zu 0,2 bis 0,5 km/h erreichen. Die Schildkröte mit dem langsamsten Jugendwachstum ist definitiv die Suppenschildkröte, deren wissenschaftlicher NameChelonia mydas lautet. Schildkröten dieser Art erreichen meist erst mit einem Alter von 50 Jahren die Geschlechtsreife. Es gibt nur eine Schildkrötenart, die ihre Eier unter Wasser im Schlamm ablegt, die Kehlschildschlangenhalsschildkröte, deren wissenschaftlicher Name Chelodina rugosa lautet. Die Embryonalentwicklung startet erst dann, wenn das Gewässer ausgetrocknet ist und die Eier somit nicht mehr unter Wasser liegen. Einer griechischen Legende nach wurde im Jahr 456v. Chr. der griechische Theaterschriftsteller Aischylos von einem Adler getötet, der eine Schildkröte auf seinen Kopf fallen lies. Diese Legende scheint sogar recht glaubwürdig, denn Adler verzehren Schildkröten, nachdem sie den Schildkrötenpanzer durch einen Sturz auf den Boden zerbrochen haben. In der griechischen Mythologie gibt es eine Jungfrau, die den Namen Chelone trägt. Diese wurde in eine Schildkröte verwandelt. Zu guter Letzt noch ein interessanter Fakt: Am 23. Mai wird seit 1990 jedes Jahr der Weltschildkrötentag begangen.
Schildkröten haben es auch schon in die Welt der Kinofilme, der Comics und der Zeichentrickserien geschafft.
Schildkröten haben es auch schon in die Welt der Kinofilme, der Comics und der Zeichentrickserien geschafft.
Freitag, 27. April 2012
Gefährdung von Schildkröten und weitere kulturelle Bedeutung
Natürlich befindet sich die Schildkröte in akuter Bedrohung durch andere Tiere und besonders auch den Menschen. Schon als Eier und als frisch geschlüpfte Schildkröten sterben viele von ihnen durch Krabben und Vögel. Ausgewachsene Schildkröten haben nur noch wenige natürliche Feinde, wie zum Beispiel Krokodile oderAlligatoren. Aber auch der Mensch zählt zu den Fressfeinden der Schildkröten, denn es gibt viele Gebiete auf unserer Erden, in denen Schildkröten aller Art als Delikatessen verspeist wurden und immernoch verspeist werden. Ein Beispiel ist die europäische Sumpfschildkröte, die bis vor ca. 150 Jahren in Deutschland noch sehr oft anzutreffen war. Mittlerweile jedoch ist die Population der europäischen Sumpfschildkröte so stark verringert worden, dass man sie nahezu garnicht mehr in Gewässern antreffen kann und, dass kaum noch jemand sich darüber im Klaren ist, dass die europäische Sumpfschildkröte eine in Deutschland einheimische Tierart ist, beziehungsweise war. Früher wurden Riesenschildkröten auf Inselngruppen im Pazifischen Ozean und auch auf den Galapagos-Inseln von Seefahrern und Matrosen gefangen, da das Fleisch dieser Schildkröten als sehr lecker und als Medizin gegen Magenbeschwerden galten. Dies hat jedoch innerhalb der letzten Jahrzehnte nachgelassen. Schildkröten werden allerdings noch immer in großer Anzahl auf Lebensmittelmärkten Südostasiens angeboten, darunter oft auch Schildkrötenarten, die durch das Washingtoner Artenschutzabkommen, CITES, geschützt sein sollten. Menschen kommen jedoch nicht nur dadurch mit Schildkröten in Berührung, indem sie ihnen als Nahrung dienen. Schildkröten werden schon seit mehr als tausend Jahren von Menschen als Haustiere gehalten. Schildkröten gelten in vielen verschiedenen Kulturen als freundlich, als sympathisch oder auch als heilig. Viele Tiere wurden vor der Einführung des Artenschutzabkommens in europäische Länder importiert. Alleine während des Transports und innerhalb des ersten Jahres nach dem Import, starben mehr als 70% der Tiere. Ebenfalls schwinden die Populationen der Schildkröten noch immer, da es auch heutzutage noch viele Menschen gibt, die als Touristen Schildkrötenbabys als Souvenir aus dem Urlaub mit nach Hause bringen. Natürlich wurden Schildkröten nicht nur als Nahrung genutzt, auch ihre Panzer hatten viele Verwendungsmöglichkeiten. Die Panzer der kleineren Schildkröten wurden zu Schmuck und kleinen Gebrauchsgegenständen in einem Stück verarbeitet. Aus vielen Panzern hat man Musikinstrumente hergestellt. Bei den Meeresschildkröten wurde und wird nicht der gesamte Knochenpanzer benutzt, man verwendet nur die obersten Hornschichten. Dies nennt man auch Schildpatt. Obwohl es weltweit ein Verbot für die Verwendung und den Verkauf von Schildpatt gibt, lockt der Wert des Schildpatts von etwa 5000€/kg auf dem Weltmarkt noch immer Händler an, was die Population der Schildkröten weiterhin bedroht. Eine weitere Bedrohung für Schildkröten ist ihr durch den Menschen und durch den Klimawandel gefährdeter Lebensraum. Viele Landschildkröten sterben an den Folgen von Insektiziden und Herbiziden, welche sie vergiften oder ihre Nahrung zerstören. Viele Gebiete, in denen Schildkröten leben, werden durch Straßen unterteilt, was zu vielen überfahrenen Schildkröten führt. Durch die touristische Erschließung neuer Strände und Urlaubszielen wird den Meeresschildkröten die Fortpflanzung erschwert, da es immer weniger geeignete Strände gibt, an denen sie nisten können. Besonders wichtig für den Schutz von Schildkröten und anderen bedrohten Tierarten war die Verabschiedung des Washingtoner Artenschutzabkommen CITES im Jahr 1975. Diesem sind mittlerweile so gut wie alle Staaten weltweit beigetreten. Dieses Abkommen erfordert beim Verkauf Genehmigungen mit einer individuellen Erkennungsmöglichkeit des jeweiligen Tieres mit Hilfe von Mikrochips oder eindeutige Fotos von Panzern. Ebenfalls ist jeder Halter dazu verpflichtet einen Verkauf, Kauf, eine Nachzucht oder einen Tod seiner Tiere den jeweiligen Behörden zu melden. Wird gegen diese Gesetze verstoßen, so drohen sehr hohe Bußgelder, kostenpflichtige Beschlagnahmungen der Tiere oder auch Haftstrafen.
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| kleine Maurische Landschildkröte |
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Freitag, 20. April 2012
Fortpflanzung von Schildkröten und ihr hohes Alter
Fortpflanzung von Schildkröten
In der Paarungszeit werden die Weibchen gezielt von den männlichen Tieren aufgesucht, die durch die Geruchshormone, auch Pheromone, des Weibchens geleitet werden. Dann kommt es zunächst zu einer Art Balz, in der das Weibchen verfolgt wird, es häufig in die Beine gebissen wird und das Männchen den Panzer des Weibchens rammt. Anschließend kommt es zum Geschlechtsakt, bei dem das Männchen sich nahezu auf das Weibchen legt und sich an dessen Panzer festklammert. Dadurch dass das Weibchen den Samen speichern kann, bleibt es nach einem geglückten Geschlechtsakt über mehrere Jahre befruchtungsfähig, ohne erneut den Geschlechtsakt vollziehen zu müssen. Dies ermöglichte den Schildkröten das Besiedeln neuer Lebensräume. Die Oviposition, auch Eiablage genannt, findet bei allen Schildkrötenarten an Land statt und ereignet sich ein paar Wochen nach der Befruchtung. Das Weibchen sucht eine für die Eiablage passende Stelle und unternimmt dafür oftmals auch lange und gefährliche Wanderungen. Auswahlkriterien für den Ablageplatz sind zum Einen die Sonnenlage, die Bodenbeschaffenheit und ob der Platz Sicherheit bei Überschwemmungen bietet. Wurde ein Eiablageplatz einmal ausgesucht, wird dieser Platz meist viele Jahre am Stück wiederbenutzt. Um den Platz für die Eiablage herzurichten gräbt die weiblche Schildkröte mit den Hinterbeinen eine tiefe Grube, legt die Eier ab und gräbt die Grube wieder zu. Ausgebrütet werden die Eier in den meisten Fällen von der Sonne und wenige Schildkrötenarten bewachen währenddessen die Brutstelle der Eier. Die kleinste Landschildkrötenart legt bloß ein einziges Ei, die Meeresschildkröten hingegen legen bis zu 200 Eier pro Gelege.Die Eier der unterschiedlichen Schildkrötenarten sind in ihrer Form, in ihrer Größe und in der Art ihrer Beschaffenheit sehr verschieden. Da Schildkröteneier keine Hagelschnüre besitzen, an der der Dotter drehbar aufgehängt ist, dürfen Schildkröteneier nach begonnener Embryonalentwicklung auf keinen Fall mehr gedreht werden, da das Jungtier sonst stirbt. Bei manchen Arten wir das Geschlecht des Schlüpflings nicht schon bei der Befruchtung festgelegt, sie wird erst durch die Temperatur bei der Brut bestimmt. Denn in bestimmten Temperaturbereichen schlüpfen mehr Männchen, beziehungsweise Weibchen oder sogar nur Männchen, beziehungsweise Weibchen. Nach der Entwicklungszeit nimmt die Babyschildkröte den gesamten Platz innerhalb des Eis ein und die Schildkröte ritzt die Schale von innen mit der Eischwiele am Oberkiefer an und eröffnet ein kleines Loch, welches im Anschluss vergrößert wird. Dann streckt sich der gefaltete Bauchpanzer und sprengt die Eischale komplett auf. Sind die kleinen Schildkröten geschlüpft, bleiben sie solange in der Nisthöhle, bis sie den gesamten Dottersack gefressen haben und sich dann gemeinsam an die Oberfläche graben. Auch wenn das Muttertier die Niststelle bewacht, so leistet sie niemals Aufzuchthilfe. Somit sind die Jungtiere von Anfang an auf sich alleine gestellt. Bis sie die Geschlechtsreife erreichen, vergehen einige Jahre. Jedoch ist sie nicht nur alleine vom Alter des Tieres abhängig, sondern auch von der Art der Ernährung.
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| kleine Landschildkröte beim Dösen auf Sandboden |
Hohes Alter von Schildkröten
Es ist allgemein bekannt, dass Schildkröten sehr alt werden können. Eine besondere Galapagos-Riesenschildkröte, deren wissenschaftlicher NameGeochelone nigra lautet und die Harriet genannt wurde und die im Zoo in Australien lebte, erreichte ein ungefähres Alter von circa 175 Jahren. Amerikanische Dosenschildkröten, deren wissenschaftlicher Name Terrapene lautet, erreichen ein Höchstalter von etwa 100 Jahren, Meeresschildkröten, wissenschaftlich auch Cheloniidae, können ein Alter von 75 Jahren erreichen. Es gibt viele Schildkrötenarten, die nur eine maximale Größe von circa zehn bis 50 cm erreichen. Dagegen werden die Galapagos-Riesenschildkröten über einen Meter groß. Noch größer werden die Meeresschildkröten. Die kleinsten Schildkrötenart der Welt sind die männlichen Flachschildkröten, deren wissenschaftlicher Name Homopus signatuslautet. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich in Südafrika und sie erreichen eine Länge von etwa 7,5 cm und dabei ein Gewicht von knapp 70 Gramm. Die größte Schildkrötenart der Welt ist die Lederschildkröte, deren wissenschaftlicher Name Dermochelys coriacealautet. Sie erreicht eine Panzerlänge von etwa 2,5 Metern und dabei ein Gewicht von etwa 900 kg. Alle Größenangaben der Schildkröten sind die Rückenpanzerlängen ohne Kopf, Schwanz und Beine im Stockmaß.
!!! Mehr zu Schildkröten erfahren Sie in unserem Schildkrötenratgeber auf markt.de hier. !!
Montag, 16. April 2012
Schildkröten im Kino und in Comics: Sammys Abenteuer und die Teenage Mutant Ninja Turtles
Kinofilm: Sammys Abenteuer
Ein Beispiel für einen Schildkrötenfilm ist „Sammys Abenteuer – Die Suche nach der geheimen Passage“. Es ist ein Kinderfilm, welcher am 28. Oktober 2010 erschienen ist. Die Laufzeit des Films beträgt eine Stunde und 28 Minuten.
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| Sammy (l.) und sein Schildkrötenfreund Ray (r.) aus: Sammys Abenteuer - Bildquelle: kinderfilmwelt.de |
Der Film handelt von der
Meeresschildkröte Sammy, die grade geschlüpft, sich selbst und die
kleine Meeresschildkröte Shelly vor einer Möwe rettet. Shelly und
Sammy verlieren sich darauf jedoch wieder in dem unendlichen Blau des
Ozeans. Natürlich macht Sammy sich sofort auf die Suche nach seiner
neuen Freundin Shelly. Auf der Suche lernt Sammy Ray, eine verrückte
kleine Schildkröte, die Krake Slim und die Katze Fluffy kennen.
Zusammen begeben sie sich auf eine sehr abenteuerlustige Reise..
Comicreihe: Teenage Mutant Ninja Turtles
Eine Schildkrötencomicserie ist die der Teenage Mutant Ninja Turtles, auch TMNT gennant, und sie erscheint seit 1984. Erfunden wurde die Comicserie von Kevin Eastman und Peter Laird. Sie planten eine Parodie auf die in den 1980ern sehr beliebten Comicserien, wie beispielsweise „Spiderman", „X-Men“ und „Daredevil“, und entwickelten eine Geschichte, die von vier mutierten Riesenschildkröten handelt, welche von einer mutierten Ratte in der Kampfkunst gelehrt werden. Die erste Geschichte wurde begeistert angenommen und somit entwickelten die beiden Zeichner neue Ideen, die über eine bloße Parodie hinausgingen. Die vier Ninja-Turtles besitzen die Vornamen der vier italienischen Renaissancekünstler Leonardo (da Vinci), Michelangelo (Buonarotti), Raffael (Santi) und Donatello (Donato di Niccoló di Betto Bardi). Aufbauend auf die erfolgreichen Comicserien gibt es bisher 2 Zeichentrickserien und einen komplett computeranimierten Kinofilm. Die erste Zeichentrickserie lief von 1987 bis 1996 in zehn Staffeln. Zwischen 2003 und 2009 lief die zweite Zeichentrickserie in sieben Staffeln und zudem ein 2007 veröffentlichter computeranimierte Kinofilm.
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| Teenage Mutant Ninja Turtles Kinofilm-Poster 2007 - Bildquelle: binarymoon.co.uk |
Der Comic handelt von den vier mutierten Schildkröten, die in der New Yorker Kanalisation leben und von der mutierten Ratte „Meister Splinter“ in der Kampfkunst Ninjutsu gelehrt werden. Dabei übernimmt der Meister eine Erzieher-, Mentor- und Vaterrolle für die vier Teenager-Schildkröten. Jeder der vier Schildkröten besitzt einen bestimmten Charakterzug. Leonardo, auch Leo, ist der ruhige Anführer und Donatello, mit Spitznamen Donny, ist das Köpfchen der vier. Michelangelo, auch Mikey, ist der Komiker und Raffael, mit Spitznamen Raff, ist ein aggressiver Rebell. Zudem unterscheiden die Schildkröten sich durch ihre jeweiligen Waffen, auf die sie sich spezialisiert haben, sowie durch die Farben ihrer Gesichtsmasken. Der Anführer Leonardo besitzt eine blaue Gesichtsmaske und kämpft mit zwei Schwertern, auch Katanas genannt, und Donatello mit seiner violetten Gesichtsmaske kämpft mit einem Schlagstock, welcher auch Bō genannt wird. Raffaels Gesichtsmaske ist rot und er kämpft mit zwei Hand-Dreizacke, die Sai genannt werden, und Michelangelo kämpft mit Nunchaku und trägt eine orange Gesichtsmaske. Die Hauptnahrung der Teenage Mutant Ninja Turtles besteht aus Pizza. Zur Oberflächen halten sie nur Kontakt mit April O`Neil, einer Reporterin, und Casey Joney, einem Vigilanten mit Eishockeymaske. Der Erzfeind der Schildkröten ist Shredder, der böse Anführer der Foot-Gang, auch Ninjaclan der Foot genant. Da ie Comicserie mittlerweile seit über vier Jahrzehnten besteht, haben sich die Schildkröten extrem weiterentwickelt. So sind sie inzwischen keine Teenager mehr sondern um die dreißig Jahre alt, haben mehr Kampftechniken erlent und besitzen einen aggressiveren Humor. Zudem sind ihre Freunde April O´Neil und Casey Jones miteinander verheiratet und haben zusammen eine Tochter.
Sonntag, 8. April 2012
Reptilien: Beschreibung, Merkmale, Allgemeine Infos
Das
Wort Reptilien stammt aus dem Lateinischen, denn reptilis auf Latein
bedeutet „kriechend“ und somit sind Reptilien Kriechtiere. Sie
bilden eine Übergangsklasse zwischen den niederen Wirbeltieren, den
Anamnia,
deren Embryonen nicht von einer Embryonalhülle umgeben sind und
somit meist an Wasser gebunden sind, und den höheren Wirbeltieren,
den Amnioten,
deren Embryonen von einer Embryonalhülle umgeben sind und in ihrer
Entwicklung somit unabhängig vom Wasser sind. Zu den Hauptmerkmalen
der Reptilien gehören ein Schwanz, eine Haut aus Hornschuppen und
vier Beine. Bei manchen Echsen und besonders bei Schlangen haben sich
die Beine im Laufe der Evolution zurückgebildet. Reptilien atmen mit
Hilfe einer Lunge. Manche Reptilien sind Eierleger, also ovipar,
andere gebären lebende Jungtiere, sind demnach vivipar und wiederum
andere brüten ihre Eier im Mutterleib aus und die Jungtiere
schlüpfen dann noch im Mutterleib, sind also ovovivipar. Im
Gegensatz zu den Amphibien durchlaufen Reptilien kein Larvenstadium.
Reptilien regulieren ihre Körpertemperatur durch ihr Verhalten, sie
baden in der Sonne oder verstecken sich in Höhlen oder Felsspalten
um ihre Körpertemperatur zu verändern. Die Forschung der Reptilien
hat ihre eigene Wissenschaft und diese nennt man Herpetologie, was
dem Griechischen „kriechendes Etwas“ entspricht. Die Zucht und
die Pflege der Reptilien nennt man Terrarisitk, was dem Lateinischen
„zu Lande“ entspricht. Reptilien stammen von den Dinosauriern und
den Pterosauriern, also den Flugsauriern, ab und somit gelten sie
,wie auch die Vögel zu den noch heute lebenden Vertretern der
Dinosauriern. Die Reptilien lassen sich in 11 Unterarten einteilen.
Zunächst wären da die Schildkröten, wissenschaftlich auch
testudines genannt, und die Brückenechsen, sphenodontidae. Die
dritte Unterart bilden die Schuppenkriechtiere, welche
wissenschaftlich squamata heißen und die Vierte wird durch die
Schlangenschleichen, dibamidae, gebildet. Nummer fünf sind die
Leguanartigen, die iguania, und Nummer sechs bilden die Geckoartigen,
auch gekkota. Eine weitere Unterart bilden die Skinkartigen, auch
scincomorpha, und die Doppelschleichen, die amphisbaenia. Nummer neun
wird durch die Schleichenartigen, die anguimorpha, gebildet und die
vorletzte Unterart bilden die Schlangen, auch serpentes. Die elfte
und letzte Unterart wird duch die Krokodile, die crocodylia,
dargestellt.
Hier finden Sie Kleinanzeigen zum Thema Reptilien.
Ebenfalls finden Sie hier diverse Ratgeber zum Thema Terraristik.
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Samstag, 7. April 2012
28. Internationale Reptilienbörse in Dortmund
Am Ostermontag, dem 09.04.2012, findet von 11:00-16:00 Uhr in Dortmund die 28. Internationale Reptilienbörse statt. Auf der Reptilienbörse finden Sie unter Anderem Reptilien, wie Schlangen, Schildkröten und Echsen, Amphibien, wie Frösche sowie Spinnen und Insekten. Ebenso ist es auf der Börse möglich Terrarien, Pflanzen, Terraristikzubehör, Futtertiere und Reptilien- und Terraristik-Literatur zu erwerben. Der Eintrittspreis für Erwachsene beträgt 6€ und Kinder bis 12 Jahre zahlen 2€ Eintritt. Der Veranstaltungsort der Reptilienbörse befindet sich im Burgweg 16-22 in der Fredenbaumhalle 1 in 44145 Dortmund. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln ist die Reptilienbörse vom Dortmunder Hauptbahnhof aus mit der U41 Richtung "Brechten und Brambauer" über die Haltestelle "Fredenbaum" zu erreichen. Die beiden nächsten Internationalen Reptilienbörsen werden zum Einen am Sonntag, dem 01.07.2012, und zum Anderen am Mittwoch, dem 03.10.2012 und Tag der Deutschen Einheit, ebenfalls am selben Ort von 11:00-16:00 Uhr stattfinden. Anfahrtsskizzen und weitere Infos finden Sie hier, auf der offiziellen Webseite der Reptilienbörse.
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Montag, 2. April 2012
Die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne oder auch Bombardierspinne – eine der gefährlicheren und berühmtesten Spinnen überhaupt
Die
Mexikanische Rotknie-Vogelspinne ist durch viele Medienauftritte und
durch das Mitwirken in einigen Hollywoodfilmen die berühmteste
Vogelspinne der Erde. Ihr wissenschaftlicher Name lautet Brachypelma
smithi, doch man kennt sie häufiger unter dem Namen
Bombardierspinne. Ihr natürlicher Lebensraum befindet sich, wie der
Name schon vermuten lässt, in Mexiko. Sie lebt häufig in
Trockenwäldern oder Trockensavannen und sie baut ihre Höhle an
Hängen oder unter Steinen.
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| Mexikanische Rotknie-Vogelspinne im Terrarium Bildquelle: markt.de |
Dadurch, dass die Bombardierspinne eine
Art Filmstar wurde, häuften sich die Wünsche einzelner Menschen,
sich dieses Tier auch zu Hause zu halten. Aus diesem Grund wurden in
den 1980er Jahren vermehrt Mexikanische Rotknie-Vogelspinnen
gefangen und als Haustiere verkauft. Viele dieser Spinnen starben in
der Haustierhaltung, aus dem einfachen Grund, dass ihre Halter nahezu
nichts über ihre Bedürfnisse wussten. Mitte der 1980er Jahre gab es
in einigen Teilen Mexikos keine Rotknie-Vogelspinnen mehr, weshalb
die Bombardierspinne sofort unter Artenschutz gestellt wurde. Somit
war die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne die erste Vogelspinne, die
unter Artenschutz gestellt wurde. Mittlerweile gibt es so viele
Nachzuchten von Tieren aus Terrarienhaltung, dass keine Spinnen mehr
aus der freien Natur gefangen werden müssen. Trotzdem sind die
Rotknie-Vogelspinnen weiterhin vom Aussterben bedroht, da nun ihr
natürlicher Lebensraum durch neu zu bebauende Gebiete gefährdet
ist. Die
Bombardierspinne erreicht eine Größe von circa 8 cm und ihr
Prosoma, also ihr Vorderkörper ist deutlich abgegrenzt von ihrem
Abdomen, ihrem Hinterkörper. Am schwarz gefärbten und
hellbraunumrandeten Prosoma befinden sich die acht schwarzen Beine,
die acht Augen und die schwarzen Cheliceren, die Beißwerkeuge der
Spinne. Ihren Namen Rotknie-Vogelspinne erhielt die Spinne durch den
Umstand, dass ihr viertes Beinglied, also ihr Knie, eine
rot-orangefarbene Färbung aufweist. Am ebenfalls schwarzen Abdomen
lassen sich die vier Spinnwarzen erkennen und auf der Bauchseite
liegen die Lungeneingänge und die Geschlechtsöffnung. Zudem besitzt
das Abdomen einige längere orangefarbene und rötliche Haare. Am
Abdomen befinden sich auch die Brennhaare, welche eine Besonderheit
der Bombardierspinne sind. Ihren
Namen Bombardierspinne erhielt sie durch ihr Verteidigungsverhalten.
Denn wenn sie sich angegriffen fühlt oder wenn sie gereizt wird,
dann streift sie ihre hinteren Laufbeine über ihren Hinterleib und
bombardiert so die locker sitzenden Brennhaare von ihrem Hinterkörper
auf ihren Angreifer. Die Brennhaare führen zu Entzündungen der
Schleimhäute und zu einem starken Juckreiz auf der Haut. Durch jede
Häutung bilden sich wieder neue Brennhaare. Bis die Spinnen sich
jedoch gehäutet haben, kann man eine stattgefundene Bombardierung
daran erkennen, dass eine Stelle des Abdomens, an der sich
normalerweise Brennhaare befinden, nun sehr kahl ausschaut. Die
Spinne bombardiert ihre Angreifer nicht nur, wenn sie arg bedrängt
wird, dann schnellt sie auch nach vorn und beißt ihren Angreifer.
Dies kann für einen Menschen sehr schmerzvoll sein, jedoch wirkt ihr
Gift nicht schlimmer, als der Stich einer Wespe. Zur natürlichen
Nahrung der Bombardierspinne zählen Insekten, andere Spinnen, kleine
Echsen und kleine Nagetiere wie kleinere Mäuse. Sie schreckt auch
nicht davor zurück, eigene Artgenossen zu vertilgen. Zunächst wird
das Beutetier gefangen und anschließend von der Mexikanische
Rotknie-Vogelspinne in einen sogenannten Fressteppich eingewebt. Die
Beute wird mit den Cheliceren festgehalten und die Spinne dreht sich
im Kreis während sie mit ihren Spinnwarzen auf den Boden tippt und
somit einen Bodenbelag webt. Auf diesem wird die Beute abgelegt. Im
Anschluss injiziert die Spinne ihr Gift in die Beute, welche sich
dann von Innen verflüssigt und dann von der Rotknie-Vogelspinne
ausgesaugt wird. Von dem Beutetier bleibt nur noch eine leere Hülle
übrig. Wie bereits gesagt, ist die Bombardierspinne ein sehr
beliebtes Terrarientier.
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| Bombardierspinne Bildquelle: markt.de |
Natürlich spielt ihr schönes Aussehen eine
weitere Rolle, weshalb sie so gern in Terrarien gehalten wird.
Positiv ist ebenfalls, dass die Mexikanische Rotknie-Vogelspinne sehr
geduldig ist und dem Halter selbst kleinere Haltungsfehler nicht
übelnimmt. Man sollte sich jedoch vor einer Anschaffung darüber im
Klaren sein, dass man für diesen Pflegling für eine lange Zeit
Verantwortlich ist, da einige Exemplare bis zu 30 Jahre alt werden
können. Für die Haltung einer Bombardierspinne sollte man
mindestens ein Terrarium mit einer Länge von 0,3m, einer Breite von
0,3 m und einer Höhe von 0,3 m besitzen. Da die Bombardierspinne
gerne gräbt sollte man mindestens eine 10 cm hohe Schicht Bodengrund
als Unterlage schaffen. Besonders gut eignet sich dafür spezielle
Terrarienerde. Das Terrarium sollte jedoch nicht mehr als 20 cm höher
als der Bodengrund sein, da die Spinne sich sonst stark verletzen
kann, wenn sie das Terrarium hochklettern und dann von der oberen
Kante hinunterfallen sollte. Man sollte die Terrarienerde trocken
halten und eine Ecke einmal in der Woche anfeuchten. Als Unterschlupf
empfiehlt es sich, eine halbe Korkröhre in das Terrarium zu legen.
Am Tage sollte im Terrarium eine Temperatur von 24-27°C herrschen
und nachts sollte die Temperatur zwischen 20 und 24°C liegen. Als
Futtertiere eignen sich besonders Heuschrecken und für adulte
Bombardierspinnen eignen sich selbst kleine Mäuse.
Montag, 26. März 2012
Snake - ein Videospielklassiker
Snake
ist ja das englische Wort für Schlange und gleichzeitig ist es der
Name eines Videospielklassikers und insbesondere eines
Handyspielklassikers, bei dem man eine Schlange durch ein Spielfeld
steuert und Futter aufsammeln soll. Die Schlange wird mit jedem
Stückchen Futter länger. Steuert man die Schlange an eine Wand und
berührt somit eines der Spielfeldränder oder berührt man den
eigenen Schwanz der Schlange, führt dies zum Tod der Schlange und
dem Ende der Spielrunde.
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| Snake Spiel Bildquelle: static.gutschein-codes.de |
Eine bekannte Snakeversion hieß Nibbles und war eins der Standardspiele von Microsoft in den frühen 1990er Jahren und somit auf fast jedem PC verfügbar. Heute findet man das Spiel eher auf vielen Mobiltelefonen. Besonders die Nokia-Modelle der 1990er Generation hatten Snake spielbereit installiert. Natürlich gab es mit der Zeit auch neuere Versionen des Spiels für Handys, welche gegenüber Snake eine bessere Grafik sowie verschiedenste Spielmodi bieten, die etwas höhere Anforderungen an den Spieler stellen. Ebenso gibt es verschiedene Schwierigkeitsgrade. Man kann die Geschwindigkeit der Schlange erhöhen, man kann das Spielfeld auch zu einem Labyrinth machen und um das Spiel zu vereinfachen kann man auch einstellen, dass man die Schlange durch die Spielfeldränder steuern kann und somit nur durch Berührung des Schwanzes die Spielrunde beenden kann. Mittlerweile ist Snake ebenfalls als Android- und iPhone-App unter dem Namen "Snake ´97" erschienen, allerdings in der Optik stark an das ganz alte Spiel auf den Nokia Handys angelehnt.
Witzig:
Man
kann Snake auch in Youtube-Videos spielen. Das Spiel lässt sich
durch Drücken der Pfeiltasten nach links und oben, bzw. unten für
mindestens 2 Sekunden aktivieren. Es lässt sich bei laufenden Videos
und bei pausierten Videos spielen. Zudem spielt es auch keine Rolle,
ob man sich das Video im Vollbildmodus anguckt oder im Fenstermodus.
Zu Weiteren Blogbeiträgen über Videospiele gelangen Sie hier.
Samstag, 24. März 2012
„Faszination Spinnen“ - Vogelspinnen, Skorpione und Schwarze Witwen Ausstellung in Frankfurt am Main
Für alle Spinnenfreunde und
die, die es werden wollen, gibt es momentan im Senckenberg
Naturmuseum in Frankfurt am Main die Ausstellung "Faszination
Spinnen". Diese kann man noch bis zum 3. Juni 2012 besuchen.
Die Ausstellung zeigt mehr als
30 Vogelspinnenarten, Schwarze Witwen und selbst einige Skorpione.
Besonderes Augenmerk wurde von den Ausstellern auf die große
Farbenvielfalt der Spinnenarten gelegt. Die Spinnenarten kommen aus
nahezu allen Teilen der Erde, denn es sind Arten aus Amerika, Afrika,
Asien und Australien vertreten. All die Tiere lassen sich in etwa 40
Terrarien von den Besuchern der Ausstellung betrachten. Als
besonderes Highlight der Ausstellung gilt die größte Vogelspinne
der Welt, theraphosa blondi,
die bis zu 30 cm groß werden kann. Einer der ausgestellten Skorpione
ist der schwarzglänzende Kaiserskorpion pandinus
imperator.
Mehr
über Spinnen erfahren sie in diesem Blogbeitrag hier.
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